23.09.11

Volkswagen Amarok in 100 Tagen um die Welt

Auch im zehnten Jahr der World Aids Awareness Expedition (WAAE) unterstützte Volkswagen Nutzfahrzeuge den Extremsportler Joachim Franz bei seinem Kampf gegen HIV. Für die „Move the world Tour“ stellte das Unternehmen fünf Volkswagen Amarok mit Spezial-Ausbau zur Verfügung. In diesem Jahr ging die Tour in „W“-Form über die Weltkugel.

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Die Expedition begann in Vancouver, Kanada. Danach ging es in Mittelamerika Richtung Argentinien. Weiter ging es durch Europa und wieder nach Süden bis Südafrika, dann hoch bis Ägypten und weiter bis nach Russland und China und als Abschluss nach Australien. In 111 Tagen haben die Teilnehmer dabei in 54 Ländern 64 452 Straßenkilometer zurückgelegt. In allen Ländern hat das Team Diskussionsrunden mit Botschaften und HIV-Hilfseinrichtungen geleitet.
Die fünf Expeditions-Amarok haben 120 kW / 163 PS und einen Zwei-Liter-TDI-Motor mit Commonrail-Direkteinspritzung.
Das Team um Joachim Franz zeigte sich begeistert: „Der Amarok überraschte uns auf asphaltierten Straßen mit seinem Federungskomfort. Das hatten wir so angesichts der hinteren Blattfedern und der hohen Zuladung nicht erwartet. Auf ersten Ausritten im Gelände bestätigte er dagegen unsere Erwartungen: Mit seinem zuschaltbaren Allradantrieb,
 Reduktionsgetriebe und Differenzialsperre wühlt er sich problemlos auch durch Dreck und Sand."
Geschlafen haben die Abenteurer meist sitzend im Auto und in den Zelten, die auf die Dächer der Amarok montiert sind und sich innerhalb weniger Minuten aufbauen lassen. Die Serienfahrzeuge mit Offroad-Paket waren für sie Wohn-, Schlaf-, Eß- und Arbeitszimmer in einem.

Die Strecke führte das Team nicht nur über leicht zu meisternde geteerte Autobahnen, sondern Wüstenstrecken und Berggebiete ebenso wie ausgewaschene, kraterartige Trampelpfade, auf denen die Fahrzeuge immer wieder fast drohten, umzukippen. Abseits befestigter Straßen, unter extremen klimatischen Bedingungen, stellte vor allem die Überquerung der Anden mit 4830 Höhenmetern und Temperaturschwankungen von bis zu 33 Grad Celsius Schwerstarbeit fürMensch und Maschine dar. Trotz der extremen Fahrwerks-Belastungen insbesondere in Afrika zeigten die Fahrzeuge auf der gesamten Strecke und bei Tagesetappen von bis zu 1400 Kilometern keinerlei Ermüdungserscheinungen.

Mit dem Ende der Expedition werden die Fahrzeuge nun zu Forschungszwecken komplett auseinander gebaut. „Wir sind mit der Leistung des Amarok hochzufrieden. Die Fahrzeuge haben den Belastungstest souverän bestanden. Wir prüfen nun, welche Fahrzeug- und Verschleißteile besonders belastet wurden“, erläutert VWN-Vertriebs- und Marketingvorstand Harald Schomburg.

Mit der Rückkehr nach Frankfurt ist die Fahrzeug-Expedition zwar beendet, nicht aber das „World Aids Awareness“-Projekt. Die Tour um die Welt soll nun über Spendengelder in bare Münze umgesetzt werden.
Damit sollen Projekte gefördert und vor allem eine Internet-Plattform aufgebaut werden, die wie eine Art Tauschbörse allen interessierten Hilfsorganisationen Konzepte und Vorschläge im Kampf gegen HIV und Aids zugänglich macht. In den kommenden Wochen wird das Team um Franz die Auswertung der Ergebnisse der Round-Table-Gespräche vornehmen und konkrete Ideen für die folgenden zwei Jahre der vorstellen.
  











Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Text: Auszüge aus Auto-Medienportal.Net (ampnet/nic/jri)