05.12.13

Buchtipp - Das VW Camper Kochbuch: The Soul Kitchen

Erst kürzlich ist das 288 Seiten starke Buch von Martin Dorey mit Rezepten von Sarah Randell im Heel-Verlag erschienen: "Das VW Camper Kochbuch: The Soul Kitchen". Neben vielen lecker klingenden Kochideen und Zubereitungs-Tipps ist dieses Werk aber viel mehr als ein Kochbuch oder eine einfache Auflistung von Rezepten. Es werden auf kurzweilige und witzige Art zahlreiche Themen rund um Camping, Ausrüstung, Kochen, Natur und natürlich den (Bulli) Campingbus angesprochen. Spezielle Reisetipps gibt es zusätzlich für Großbritannien und Irland.


Einige der vielseitigen Themen: Ideen für Spiele mit Kindern, kleine Basteltipps, Musik für unterwegs, Spiele im Auto, Versorgung mit Lebensmitteln, die Geschichte des VW-Bullis oder auch ein Ausrede-Liste, falls man nach einem Wochenende Montags nicht zur Arbeit kommt. Abgerundet wird alles mit vielen schönen Fotos.

Fazit: Nachdem man nur ein paar Seiten durchgeblättert hat, möchte man am liebsten gleich die nächste Camping-Freizeit-Urlaubs-Bulli-Tour starten. Das Feeling wird richtig gut rübergebracht. Der Namensanhang "The Soul Kitchen" kommt somit nicht von ungefähr. Natürlich auch ein ideales Weihnachtsgeschenk!

Das VW Camper Kochbuch: The Soul Kitchen 
Gebundene Ausgabe: 288 SeitenVerlag: Heel, Auflage: 1 (30. Oktober 2013)
EUR 29,95 bei Amazon

02.12.13

Miet-Campingbus von Hymer

Auch Hymer geht neue Wege - mit der Langzeitmiete von Campingbus oder Reisemobil: Ab rund 16 Euro am Tag gibt es demnächst beim Caravanhersteller ein Reisemobil zu mieten. Zum Preis von 499 Euro im Monat sind der Hymercar Sydney oder Rio auf der Basis des Fiat Ducato zu haben, der Cape Town auf Basis des VW T5 kostet monatlich 599 Euro.

Hymer Cape Town Mietmobil

Über die Website von Hymer bietet das Unternehmen aus Bad Waldsee je Modellreihe zehn Hymercars zur Alles-Drum-und-Dran-Miete an. Die Fahrzeuge stehen ab dem 1. März 2014 zur Verfügung. Die Mindest-Mietdauer liegt bei einem halben, die maximale bei einem ganzen Jahr. Der Mietpreis enthält eine unbegrenzte Kilometerzahl, Steuern und alle Wartungs- und Servicetermine, die in diesem Zusammenhang anfallenden Materialkosten sowie eine Vollkasko-Versicherung mit einem Selbstbehalt im Schadensfall von 1500 Euro. Bei Rückgabe des Fahrzeugs fällt keine Restzahlung an. Sollte der Mietkunde das Fahrzeug nach Ablauf der Mietzeit kaufen wollen, sollen die Mietzahlungen komplett auf den Kaufpreis angerechnet werden.

Somit bietet Hymer eine gute Gelegenheit für "Unentschlossene", die das Leben mit mit einem Campingmobil ersteinmal ausführlich testen müchten.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Hymer
Text: Foto: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)

29.11.13

Campingbus-Kauf

Nichts überstürzen beim Campingbus-Kauf
Endlich ist es soweit, man hat das Geld für einen Campingbus zusammen und die Suche nach dem passenden Gegenstück kann losgehen. Mit dem Bus hat man es immer um sich, dieses Gefühl von Urlaub und Freiheit. Doch all das kann auch schief gehen, denn der Kauf eines neuen Gefährts birgt viele Tücken, die zu beachten sind. Viele Leute tätigen aus lauter Euphorie einen übereilten Kauf und merken nach kurzer Zeit, dass Sie viele Dinge außer Acht gelassen haben. Damit Ihnen das nicht passiert, hier eine kleine Checkliste:

© Jvm | Flickr

Auch im Alltag nützlich?
Natürlich ist die Anschaffung eines Campingbusses eine klare Entscheidung dafür, dass Gefährt im Urlaub und im Alltag zu benutzen. Deshalb ist es wichtig einzuschätzen, wie alltagstauglich der Bus ist. Kauft man sich einen Minicamper, ist dieser super für den Alltag. Mit einem klassischen VW ist es ähnlich, aber die Einfahrt in Parkhäuser kann eingeschränkt werden. Greift man zu noch größeren Gefährten (z.B. dem Adria Twin) kommt das Problem des Parkens in kleineren Städten mit engen Straßen dazu.

Passen auch alle ins Auto?
Diese Frage stellt sich im Urlaub und im Alltag? Je nachdem was Sie kaufen, haben Sie unterschiedlich viele Sitze. Ein Minicamper bietet zwei bis fünf Plätze. Für Großfamilien eignet sich da besser ein VW-Bus, in dem vier bis sieben Personen Platz finden. Und Achtung, die großen Ducato oder Sprinter-Busse täuschen, denn hier finden normalerweise vier Personen Platz.

© Barbara| Flickr

Die Länder Ihrer Träume
Sie müssen sich darüber im Klaren sein, wo Sie gerne hinfahren, denn wer im Minicamper unterwegs ist, der muss sich viel außerhalb des Autos bewegen. Deshalb sollte man sich mit diesem besser in den warmen Süden bewegen; Regentage oder gar Schnee lassen in der kleinen Ausführung nicht viel Komfort zu. Im normalen Campingbus hingegen kann man sich auch notfalls den ganzen Tag aufhalten. Hier kann man für die etwas kälteren Tage auch eine Heizung einbauen, dies trifft auch auf den großen Campingbus zu.

Wie man sich bettet, so schläft man
Wer nicht ausgeschlafen ist, der kann seinen Urlaub nicht richtig genießen. Da es in einem Minicamper nur sehr dünne Matratzen gibt und der Freiraum oberhalb der Matratze sehr eng bemessen ist, sollte man sich sicher sein, dass man unter solchen Bedingungen schlafen kann. Etwas komfortabler erscheint da ein VW-Bus, in dem in der Regel eine Sitzbank zum Bett umgebaut werden kann. Wer einen Campingbus in der Dimension eines Ducato hat, der wird sich fast heimisch fühlen, denn hier gibt es ein festes Bett mit Lattenrost und Matratze. Kleiner Tipp: Auf jeden Fall sollten Sie Probeliegen.

Ausreichend Platz?
Wer ausgiebigen Platz braucht, wird bei einem Minicamper auch immer auf den Platz außerhalb des Wagens angewiesen sein. Ein Campingbus ist da schon etwas komfortabler, denn hier hat man sogar durch die gedrehten Fahrerhaussitze eine gemütliche Sitzgruppe mit drei bis vier Sitzplätzen. Bei der größten Variante  gibt es ebenfalls die gedrehten Fahrerhaussitze, bei denen jedoch oft der Abstand zu der Sitzbank in der zweiten Reihe sehr eng ist.

© katierose95 | Flickr

Alles Drumherum
Wer einen neuen Bus kauft, der sollte sich keine Sorgen machen. Da werden Lampen, Reifen und alles was dazugehört, ausgezeichnet funktionieren. Entscheidet man sich aber für die günstigere Variante und kauft einen gebrauchten Campingbus, der sollte einige Dinge beachten. Ist der Verkäufer seriös? Stimmen Angaben über Kilometerstand, Vorbesitzer und Vorschäden? Bei einer Probefahrt kann man dann selber mal austesten, was das Gefährt so kann. Vor allem Lenkung, Kupplung und Schaltung müssen überprüft werden. Bei Möglichkeit sollte auch ein Stück Autobahn gefahren werden, denn erst bei Geschwindigkeiten ab 110 km/h fallen Defekte an Rädern und Stoßdämpfern auf. Wenn das Auto steht, sollte man die Reifen auch einer Sichtprobe unterziehen. Sind die Reifen kaputt, spröde oder weisen die Mindestprofiltiefe nicht mehr auf, muss für Ersatz gesorgt werden. Denn nur intakte Reifen können eine lange Fahrt mit dem schweren Camper problemlos überstehen.

Wenn Sie sich an all diese Punkte halten, sollte mit Sicherheit nichts mehr schief laufen. Falls doch ein kaputter Reifen dabei ist oder Sie ein Ersatzteil benötigen, schauen Sie doch mal bei dem Online-Reifenshop und Zubehörhändler Tirendo vorbei.

Text: Gastartikel
Fotos: Creative Commons, siehe Bildtext

22.11.13

Best of Bulli Geschenke und Fan Artikel

Alle Jahre wieder...auch dieses Jahr haben wir ein paar Geschenkideen für Bulli-und Camping-Fans zusammengestellt. Viel mehr und das jederzeit gibt es natürlich im Bulli Fan-Artikel Shop!



Viele weitere Bulli-Gimmicks gibt es auch hier: 

21.11.13

Vancation - Mietcamper Dacia Dokker

Es muss nicht immer ein Bulli sein - mobil & günstig mit einem Minicamper unterwegs funktioniert auch prima mit einem ausgebauten Dacia Dokker.


Das Fahrzeug wurde mit Himmelbett und Campingausrüstung versehen und steht ab sofort für Camper von Campern zur Miete bereit. Der neue Minicamper kann zu einem Tagespreis von 55 Euro von allen Interessenten ab 21 Jahre in Berlin angemietet werden.


Ausstattung:
  • fabrikneues Fahrzeug (Erstzulassung: 05.08.2013)
  • grüne Umweltplakette für ein unbeschwertes Reisen
  • sparsamer aber durchzugskräftiger 1,2 Benzinmotor mit 115 PS und einem Durchschnittsverbrauch von 7 l/100km (E10 verträglich)
  • Sitzbank / Tisch / Truhe für zusätzlichen Stauraum
  • Gaskartuschenkocher, Kochgeschirr für 2 Personen, 5l Wasserfaltkanister
  • Picknickkorb für 2 Personen - 2 Teller, 2 Gläser, Besteck, Kellnerbesteck
  • 2 platzsparende und robuste Campingstühle
  • Autohimmelbett mit 5 cm starker Spezialschaummatratze (120 x 195 cm) - Bettzeug oder Schlafsäcke werden nicht gestellt.
  • Taschenlampe
  • mp3-fähiger CD-Spieler, AUX- und USB-Anschluss sowie Bluetooth Verbindung für optimalen Musikgenuss
  • Verdunklungssystem inkl. zusätzlichem Stauraum (Fenstertaschen)
  • Einparkhilfe
Bei Bedarf:
  • Navigationsgerät
  • elektrische Kühlbox (24l, 12V / 230V)
  • Dachbox (in Kürze)
  • Hängematte
  • Sonnensegel


Das Car-Sharing wird damit immer weiter auch in Richtung Camper-Sharing ausgebaut und bietet die Möglichkeit, auch ohne eigenes Fahrzeug zu tollen Tripps aufzubrechen.





Auf der Seite www.vancation.de gibt es alle weiteren Informationen, der Dacia Dokker kann direkt dort oder auch über die Mietcamper-Plattform Paul Camper gebucht werden.

20.10.13

Rekord Wohnmobil - SpaceCamper TH5 mit 550 PS

SpaceCamper präsentiert auf dem Suisse Caravan Salon 2013 in Bern (24. - 28.10.2013) in Zusammenarbeit mit TH Automobile das schnellste Wohnmobil der Welt – den SpaceCamper TH5. Weltpremiere hatte das Rekordfahrezug bereits auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf. Das Rezept für den TH5 war die Verbindung von Sportwagenikone und Campinggenie. Dazu wurde der 6-Zylinder-Heckmotor aus dem Porsche 911 inklusive Getriebe und Fahrwerksteilen in das hintere Bettpolster eingebaut, wie beim klassischen VW Bulli. Die Leistung kann sich sehen, hören und fühlen lassen: Satte 550 PS und bis zu 280 km/h.

SpaceCamper TH5

Mit anderen auch nützlichen Rekorden konnte SpaceCamper schon öfter punkten, z.B. dem Geschwindigkeitsrekorde für den schnellsten Bettumbau in 0,8 Sekunden oder dem schnellsten Ausbau der Sitzbank in 24 Sekunden.

Wie ja beim Rennsport üblich, kommen Entwicklungen auch oft den Serienfahrzeugen zu gute: Bei SpaceCamper bedeutet das erhöhte Zuladung und bessere Beschleunigung durch Leichtbau, aber auch verbessertes Handling bei Möbel-Umbau und geschickte Detaillösungen im Innenraum.

Der Rekord Camping-Bulli soll wohl hauptsächlich zu Präsentationszwecken dienen, aber auch ein Kauf ist möglich - Der SpaceCamper TH5 ist ab € 250.000 zu haben.

Weitere Infos: http://spacecamper.de

06.10.13

Camper-Sharing - günstige Camper privat mieten

Eine Reise mit dem Campervan oder Campingbus steht für unabhängiges und einfaches Reisen. Allerdings gestaltete sich die Suche nach einem einfachen und günstigen Miet-Modell bisher als äußerst schwierig. Auch aus diesem Grund wurde von Dirk Fehse das Camper-Sharing "PaulCamper" ins Leben gerufen und vermittelt zwischen Campingbus-Besitzern und interessierten Camperfreunden ohne eigenes Fahrzeug.

Dirk Fehse mit seinem PaulCamper

Paul, Uschi, Sherlock Holmes, Herr Nielsson, Lotte, Maxx oder Bussi - so lauten die Namen einiger Campingfahrzeuge, die es nun deutschandweit über PaulCamper zu mieten gibt. Car-Sharing ist ja mittlerweile eine bekannte Sache. Das private Camper-Sharing möchte durch Persönlichkeit, Einfachheit und Sicherheit überzeugen. Die Preisgestaltung verzichtet deshalb auf "Kleingedrucktes" und versteckte Extrakosten. Alle Preise sind feste Tagespreise ohne weitere Kosten und liegen je nach Modell und Ausstattung derzeit zwischen 49,- und 89,- Euro pro Tag.

Ständig wachsende Auswahl an Miet-Campern

Die Webseite von PaulCamper ist übersichtlich gestaltet und erklärt gut Idee und Funktionsweise für Mieter und Vermieter. Abgerundet wird das Ganze durch persönliche Reiseberichte und Bewertungen von Kunden.

Bus mit Campingzubehör

Die Plattform ist nicht nur für alle Camper-Fans empfehlenswert, sondern auch für die Menschen, die diese Art des Reisens erst in Ruhe ausprobieren möchten, bevor sie sich vielleicht selber ein Fahrzeug anschaffen. Besitzer eines Camperfahrzeugs können die Unterhaltskosten durch die Vermietung senken.

Alles Weitere und viele Informationen direkt unter: http://paulcamper.com

Fotos: PaulCamper
Text: KB

22.08.13

Der neue Westfalia Peugeot Expert Tepee

Peugeot präsentiert in Zusammenarbeit mit Westfalia ein neues Freizeitfahrzeug. Der neue Campingbus entstand auf Basis des Expert Tepee und wird auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (30.08. - 8.09.2013) vorgestellt. Das Reisefahrzeug verfügt über einen 2.0 Liter HDi-FAP-Motor mit 120 kW / 163 PS und Sechs-Gang-Automatik-Getriebe.



Der Expert Westfalia ist mit einem Aufstelldach mit Dachrahmen und Dachbett, einem weiteren, herausnehmbaren Bettsystem, einer Küchenzeile mit Herd, Spüle und Kühlbox und einem über Eck zugänglichem Kleiderschrank ausgestattet. Darüber hinaus sind eine Diesel-Standheizung, eine (Ab-)Wasseranlage mit innenliegenden Tanks und Entleerung, klappbare Einzelsitze, LED-Lichtsystem, ein Dachstaukasten sowie Drehkonsolen für Fahrer- und Beifahrersitz an Bord.

Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken







Zur Serienausstattung gehören außerdem elektrisch beheiz- und anklappbare Außenspiegel, manuelle Klimaanlage, Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, Nebelscheinwerfer, akustische Einparkhilfe hinten, Regensensor und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen „Vivace“. Für den Insassenschutz sorgen unter anderem Seiten- und Vorhangairbags.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Peugeot
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/deg)

20.08.13

Sondermodell VW California Comfortline GENERATION

Zum 25. Geburtstag des Reisemobils California stellt Volkswagen Nutzfahrzeuge das Sondermodell California Generation vor. Seine Premiere feiert das Sondermodell auf dem diesjährigen Caravan Salon (31.8.-8.9.2013) in Düsseldorf. Das Fahrzeug verfügt über umfangreiche Ausstattungsmerkmale. Der California Generation ist beginnend mit der 84 kW-Motorisierung (mit Blue Motion Technology) zu Preisen ab knapp 58.000 Euro erhältlich. Der Preisvorteil liegt bei 1785 Euro.


 

In den 80er Jahren erlebte der Campingurlaub mit dem Wohnmobil seinen größten Boom. Für Volkswagen war das im Jahr 1988 Grund genug, mit dem California der ersten Generation ein eigenes Reisemobil auf die Räder zu stellen. Zum Anlass des Jubiläums bringt Volkswagen Nutzfahrzeuge nun mit dem California Comfortline „Generation“ ein umfangreich ausgestattetes Sondermodell auf den Markt.




Von außen ist der „Generation“ durch spezielle Schriftzüge an Heck und Seitenschweller erkennbar. Beim Einsteigen werden die Trittstufen ebenfalls mit dem Generation-Schriftzug beleuchtet. Weiterhin verfügt das Sondermodell über anthrazitfarbene 17-Zoll-Leichtmetallräder, Privacy-Verglasung, graue Sitze in Leder/Alcantara-Kombination sowie Lederlenkrad.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/nic)

18.08.13

Der letzte Bulli - VW Kombi Last Edition

Nach 56 Jahren ist jetzt ist Schluss: Volkswagen bringt in Brasilien diesen Monat die letzten 600 Exemplare des Kombi auf den Markt, wie der dortige und noch auf dem T2 basierende Bulli heißt. Zum Abschied gibt es die Sonderserie „Last Edition“.


Der seit dem 2. September 1957 in Südamerika gebaute VW ist weltweit das am längsten produzierte Modell in der Automobilindustrie. Das Sondermodell bietet exklusive Ausstattungsdetails, wie eine spezielle zweifarbige Lackierung, ein luxuriöses Finish im Innenraum und Designelemente, die an die verschiedenen Versionen erinnern, die seit 1957 im Land gefertigt wurden. Die einzelnen Fahrzeuge sind nummeriert und mit einem Authentizitätsnachweis versehen. Der VW Kombi Last Edition wird für umgerechnet rund 27 600 Euro ausschließlich auf dem brasilianischen Markt angeboten.





Die Lackierung der letzten 600 Kombi ist in Blau gehalten, das Dach, die Dachsäulen und die Stoßfänger sind in Weiß gehalten. Knapp unterhalb der Fenster verläuft ein weißer Dekorstreifen um die Seiten und das Heck des Fahrzeugs herum. Die Felgen und Radkappen sind ebenfalls weiß. Der obere Frontgrill hat dieselbe blaue Farbe, wie die untere Karosserie, ebenso wie die Rahmen der Scheinwerfer und Blinker. Dazu kommen Weißwandreifen, getönte Fenster und die beheizbare Heckscheibe. Die Gläser der vorderen Blinker sind kristallklar ausgeführt. An den Seiten identifizieren besondere Aufkleber die Sonderserie: „56 anos - Kombi Last Edition“.



Auch dem Innenraum wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. So gibt es spezielle Vorhänge aus blauem Webstoff an den Seitenfenstern und an der Heckscheibe. Deren Befestigungen tragen das aufgestickte „Kombi-Logo“, ein typisches Stilelement der Spitzenversionen des Modells aus den 1960er und 1970er Jahren. Die Sitze sind mit speziellem Vinyl bezogen, mit Kedern in Atlanta Blue und zweifarbig (blau und weiß) gestreiften Mittelpolstern. Die Seiten und die Oberflächen hinter den Rückenlehnen sind mit gestrecktem und lotus-grauem Vinyl bespannt.

Die inneren Seiten-, Tür- und Laderaumabdeckungen sind ebenfalls mit Vinyl in Atlanta Blue bezogen und mit dekorativen Stickereien verziert. Der Boden des Fahrgast- und des Gepäckraums ist mit Teppich mit Einsätzen aus Dilour im Farbton Basalto ausgelegt, demselben Material, mit dem auch das Ersatzrad abgedeckt ist. Der Dachhimmel ist mit Stampatto-Vliesmaterial bezogen.





Am Armaturenbrett fällt die Plakette aus gebürstetem Aluminium auf, welche die Fahrzeuge der Sonderserie jeweils mit einer individuellen Nummer von 1 bis 600 identifiziert. So trägt z. B. das erste Fahrzeug die Plakette „001/600“. Die Instrumentengruppe weist eine besondere Siebdruckbehandlung auf, die das traditionelle Design des Kombi mit dem Tachometer in der Mitte und der Tankanzeige auf der rechten Seite übernimmt. Modern ist das MP3-Soundsystem, es ist mit roten LEDs beleuchtet und verfügt über Hilfs- und USB-Eingänge.

Im Handschuhfachs findet man das Fahrzeughandbuch in einem speziellen Gedenkumschlag. Der Kombi Last Edition, der neun Personen Platz bietet, wird außerdem mit einem speziellen Zertifikat des Herstellers ausgeliefert, das seine Authentizität attestiert.



Der Kombi Last Edition ist mit dem 1,4-Liter-Total-Flex-Motor (EA111) ausgestattet, der im Benzinbetrieb (E20) 57 kW / 78 PS bzw. 59 kW / 80 PS leistet, wenn er mit reinem Ethanol betrieben wird (jeweils bei 4800 U/min). Das maximale Drehmoment liegt im Benzinbetrieb bei 123 Newtonmeter und bei 125 Newtonmetern beim Betrieb mit Ethanol und wird jeweils bei 3500 U/min erreicht. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Viergang-Schaltgetriebe. Die 14-Zoll-Felgen tragen Reifen der Dimension 185 R14C.


Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)

14.08.13

Fahr- und Testbericht VW California Beach Edition 2.0 TDI BMT

Vor 25 Jahren erblickte der VW California das Licht der Welt. In ihm ließ sich dank der serienmäßigen Schlafmöglichkeit ebenfalls jederzeit am Wegesrand übernachten – und mit Sicherheit bequemer als auf dem Ackerboden. Drei Modellgenerationen ist das multifunktionale Freizeitfahrzeug mit den vier Übernachtungsplätzen nun schon erfolgreich im Programm. Den günstigsten Einstieg bietet aktuell der California Beach.


Um es gleich vorwegzunehmen: Ein echter Camper ist der California Beach nicht. Um auf einen Basispreis von knapp 38 200 Euro zu kommen, fehlen ihm vor allem die Kücheneinrichtung des besser ausgestatteten California Comfortline samt Frisch- und Abwassertank sowie dessen Schränke. Dafür spart der Käufer aber auch über 15 000 Euro (!) – und bekommt neben den beiden Doppelbetten immerhin noch zwei Campingstühle und einen Klapptisch mitgeliefert. Wer noch 416,50 Euro zusätzlich in die fest arretierbare 32-Liter-Kühlbox investiert, der ist – getreu der Modellbezeichnung – zumindest für eine Nacht am Strand gar nicht einmal so schlecht gerüstet. Wir fuhren das rund 42 800 Euro teure Sondermodell California Beach Edition mit etwas edlerem Auftritt außen und innen und einigen zusätzlichen Detaillösungen.








Der Bettaufbau im Oberstübchen geht erstaunlich leicht von der Hand. Nur beim ersten Mal sollte die Bedienungsanleitung zu Rate gezogen werden. Ist das Patent des Aufstelldachs, das im Ruhezustand den California zu einem ganz normalen T5 macht, erst einmal verstanden, lässt es sich in weniger als einer halben Minute mühelos aufklappen. Zum Vorschein kommt dann ein rund 1,20 Meter mal 2,00 Meter großes Bett mit Lattenrost und Zeltwand inklusiver zweier halbrunder Belüftungsfenster. Durch nochmaliges Drücken streckt sich auch die Matratze noch einmal schräg gen Himmel, um bei Bedarf unten für Stehhöhe zu sorgen. Perfekt!

Deutlich mehr Aufwand erfordert es leider, die hintere Sitzbank zur Liegefläche umzubauen. Warum die sich zu allem Überfluss auch nur dann verschieben lässt, wenn die Rückenlehne vorher heruntergeklappt wird, bleibt das Geheimnis der Nutzfahrzeugbauer in Hannover. Ohnehin zählt die Sitzkonstruktion nicht zu den Stärken des VW. Schön, die Einzelsitze im Fahrerhaus und in der zweiten Reihe lassen sich drehen und sind mit bequemen Armlehnen ausgestattet, wer jedoch den California als Multivan auch einmal zum Transporter umbauen möchte, hat eine Herkulesaufgabe vor sich. Wer die Sitze drei und vier ausbauen möchte, der muss zunächst mit einem Schraubenzieher vier Plastikabdeckungen aus den schicken Aluschienen clipsen (VW empfiehlt das Bordwerkzeug). Dann sind noch acht kleine Klappen für die hinteren Aufnahmepunkte von Hand aus der Schiene zu hebeln, was noch einigermaßen einfach geht. Schwierig wird es hier aber, wenn die guten Stücke durch Einhaken wieder eingesetzt werden sollen. Das klappt leider nicht immer auf Anhieb und ist Fummelkram. Das ließe sich sicher besser und komfortabler regeln. Im wahrsten Sinne des Wortes keine leichte Aufgabe ist es dann, die massiven Sitze anzuheben und aus dem Fahrzeug zu tragen. Wer das mit der hinteren Sitzbank versucht, sollte vorher schon einmal zwei Nachbarn dazubitten.

Ebenfalls nicht als glückliche Lösung darf das so genannte Multiflexboard (Sonderausstattung) angesehen werden, das als stabile und verlängerte Bettauflage im Kofferraum dient. Es ist zweigeteilt. Ist der vordere Teil nach oben geklappt, steht die Sitzbank recht weit vorne und schränkt die Beinfreiheit in den beiden hinteren Sitzreihen spürbar ein. Ist es heruntergeklappt und steht damit mehr Beinfreiheit zur Verfügung, muss die Isolierbox leider draußen bleiben (die Bedienungsanleitung warnt sogar ausdrücklich vor möglichen Schäden). Schaden nehmen kann übrigens auch der Kopf beim Zuziehen der Heckklappe. Wer an der dafür vorgesehenen Schlaufe zieht, sollte rasch nach hinten wegtreten, sonst läuft er Gefahr, sich das Blech aufs Haupt zu knallen. Umgekehrt gilt es beim Öffnen das Kinn aus der Gefahrenzone zu nehmen.








Im krassen Gegensatz dazu stehen andere Lösungen, die schlicht und einfach nur als genial zu bezeichnen sind: Der sowohl außen wie auch innen einsetzbare Klapptisch steckt bei Nichtgebrauch einfach zusammengefaltet in der Schiebetür und schließt plan mit der Türverkleidung ab. Die beiden Campingstühle verstecken sich in einer großen flachen Tasche in der Innenseite der Heckklappe und nehmen so gut wie keinen Platz weg. Besser kann man es in beiden Fällen wirklich nicht machen! Vorgerüstet ist der California auch bereits von Hause aus auf der rechten Seite für die Markise aus dem Zubehör. Zudem bietet VW auf Wunsch noch ein Heckzelt an, bei dem die geöffnete Heckklappe das Dach bildet.

Mit dem sattsam bekannten 2,0-Liter-Motor und 103 kW / 140 PS ist der T5 auch in der einfachen Camperversion ausreichend stark motorisiert. Er sorgt für zufriedenstellenden Durchzug und eine Höchstgeschwindigkeit von 172 km/h. Über so gut wie jeden Zweifel erhaben ist auch das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das bei Bedarf im S-Modus die Gänge etwa beim Überholen oder an Steigungen noch etwas weiter ausdreht und auch manuelles Schalten erlaubt. Lediglich beim Anfahren wirkt es etwas zäh und spricht nur recht zögerlich auf den Gasbefehl an. Bis Tempo 150 zieht der California recht stoisch seine Bahn, im Höchstgeschwindigkeitsbereich ist er nicht ganz so souverän und verlangt des Öfteren leichte Lenkkorrekturen.

Die Sprit sparende Blue Motion Technology (BMT) mit Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung senkt den Normdurchschnittsverbrauch um einen halben Liter je 100 Kilometer. Das kann sich hören lassen – umsetzen aber nur bei einem hohen Anteil Stadtfahrten. Von den im Mittel 7,7 Litern unter Laborbedingungen – die übrigens auch der Sechs-Gang-Handschalter erreicht –, waren wir im Alltag rund zwei Liter entfernt. Damit bewegten wir uns gerade noch so im eigenen Toleranzbereich, manchmal aber auch leicht darüber.

Fazit: Wir schlafen lieber im California als im Kornfeld. Das Konzept als vielfach nutzbarer Bulli überzeugt. Er ist Bus, Transporter und Camper in einem. Schwächen offenbart der California allerdings im Detail, ebenso wie er dort auch mit tollen Lösungen überzeugt. Nobody is perfect – auch ein VW nicht.


Daten Volkswagen California Beach Edition 2.0 TDI BMT

Länge x Breite x Höhe (m): 4,89 x 1,90 x 1,99
Motor: Reihen-Vierzylinder, Turbodiesel, 1968 ccm
Leistung: 103 kW / 140 PS bei 3500 U/min
Max. Drehmoment: 340 Nm bei 1750 - 2500 U/min
Verbrauch (nach EU-Norm): 7,7 Liter Diesel
CO2-Emissionen: 203 g/km
Höchstgeschwindigkeit: 172 km/h
Leergewicht / Zuladung: 2283 kg (inkl. Fahrer) / 717 kg
Max. Anhängelast: 2500 kg
Bereifung: 225/55 R17 C
Basispreis: 42 816 Euro

Weiterer Bericht: 25 Jahre VW California

Foto/Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)