12.12.14

Terra Camper TECAMP auf Mercedes-Benz Vito 4matic

Welt-Premiere zur CMT in Stuttgart: Terra Camper aus Hagen zeigt auf der CMT 2015 in Stuttgart erstmals den TECAMP auf Basis des neuen Mercedes Vito 4matic. Damit ist die Hagener Reisemobil-Manufaktur der erste Hersteller, der einen der neuen Mercedes-Benz Vito (Baureihe W 447) mit Allradantrieb zu einem Reisefahrzeug umrüstet.

Weitere Welt-Premieren rund um den TECAMP Vito sind die neue Power Elektrik mit Tablett Steuerung von Votronic und das Voll-Luftfederfahrwerk von VB Airsuspension.

TECAMP auf Basis des neuen Mercedes Vito 4matic

In Zusammenarbeit mit dem Mercedes Offroad Spezialisten Iglhaut bietet TERRA CAMPER rund um den Mercedes-Benz Vito außerdem eine ganze Palette von Offroad-Zubehör (z. B. Fahrwerke mit Höherlegung, Unterfahrschutz, Umbereifungen, etc.) an.

Der TECAMP basiert auf dem Mercedes-Benz Vito in der Version Mixto mit 4matic Antrieb mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.050 Kilogramm. Er kombiniert auf einzigartige Weise den Komfort eines Pkw mit der Reisetauglichkeit eines Campingsmobils und der Flexibilität eines Transporters. Das Innenraumkonzept mit den Technik-Seitenteilen von Terra Camper, dem speziellen Schienenboden, den demontierbaren Einzelsitzen im Fond, den herausnehmbaren Möbelmodulen und dem EASYUSE-System erlaubt eine höchst flexible Nutzung. Durch die kompakten Abmessungen ist der TECAMP voll alltagstauglich und erlaubt - gerade auch in Kombination mit seinem permanenten Allradantrieb - das Anfahren von Urlaubszielen, die für "klassische" Wohnmobile unerreichbar sind. Denn der Allradantrieb bringt mehr Traktion und Fahrstabilität speziell bei schwierigen Straßenverhältnissen, etwa bei Nässe, Schnee oder unbefestigten Wegen.

Für ein flottes Vorwärtskommen sorgt der OM 651 Dieselmotor mit 2.143 ccm Hubraum, der es auf eine Leistung von 140 kW / 190 PS bei 3.800 U/min bringt. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h. Das maximale Drehmoment des Selbstzünders von 440 Nm liegt zwischen 1.400 und 2.400 U/min an. Die 140 kW-Motorisierung verbraucht bei gleichem Drehmoment rund 2,5 l/100 km weniger als eine vergleichbare Motorisierung der Vorgänger-Baureihe.

Das Antriebsaggregat erfüllt Euro 6 Gr. I und ist an das 7-Gang-Automatikgetriebe 7G-Tronic Plus gekoppelt. Es hält mit seinen sieben Gänge die Motordrehzahlen in jeder Fahrsituation niedrig. Drehzahlsprünge beim Gangwechsel reduzieren die breite Spreizung des Getriebes und die fein abgestuften Gänge. Das spart Kraftstoff und sorgt für komfortables Schaltverhalten. Zum Ausstattungsumfang gehören Tempomat, Anfahrassistent, Kick-down-Schalter und Parksperre.

Das 7G-TRONIC PLUS wird über den Direct Select-Wählhebel rechts am Lenkradstock bedient. Manuelle Gangwechsel sind über Lenkrad-Schaltpaddles möglich. Der Afility Select-Schalter stellt dem Fahrer verschiedene Programme zur Wahl. Mit ihnen kann er den Charakter des Automatikgetriebes und des Motors nach Wunsch mit einem Fingertipp einstellen kann: komfortabel, besonders effizient oder sportlich.

Terra Camper realisiert seit Jahren durchdachte, kompakte Reisefahrzeuge für höchste Ansprüche. Das Team der Hagener Manufaktur um Firmenchef Martin Hemp fertigt mit größter handwerklicher Sorgfalt Möbelsysteme aus Aluminium. Durch den konsequenten Einsatz des Leichtbau-Materials entstehen reisetaugliche Fahrzeuge ohne Zuladungsprobleme. Verbaut werden ausschließlich hochwertige Technik-Komponenten führender europäischer Markenhersteller.

Das einzigartige Konzept des bewährten und beliebten Modelle TECAMP überträgt Terra Camper auf die neuen Vito-Basisfahrzeuge von Mercedes-Benz. Sie kombinieren den Komfort und die kompakten Abmessungen eines Pkw mit der Fernreisetauglichkeit eines Expeditionsmobils und der Flexibilität eines Transporters. Möglich macht dies das Inneraum-Konzept mit Technik-Seitenteilen, einem speziellen Schienenboden, demontierbaren Einzelsitzen im Fond und den herausnehmbaren Möbel-Modulen von Terra Camper.

Innenraum TECAMP Mercedes Vito 4matic

Die Technik-Seitenteile

Anstelle von festen Möbeln mit Leitungen und Installationen installiert Terra Camper die komplette Bordtechnik in den Seitenteilen am Heck. So bleibt der TECAMP auch mit demontierten Möbel-Modulen technisch komplett und jederzeit nutzbar.  Auf Wunsch können die Seitenteile mit folgender Technik ausgestattet werden: ein 40 Liter fassender Frischwassertank, Druckpumpe, Zusatzheizer, Kraftstoff-betriebene Standheizung, Warmwasser-Boiler, 80 Ah Bordakku, Ladegerät und Inverter. In den Möbelmodulen selbst befinden sich die Waeco CF 25 Kompressor-Kühlbox und das Edelstahl-Waschbecken. Ein zweiflammiger Spiritus-Kocher aus Edelstahl kann wahlweise im Wohnbereich oder "outdoor" genutzt werden.

Die Möbel-Module

Wie auch die (bis zu vier) Einzelsitze im Fond werden auch die Möbel-Elemente in einem Schienensystem befestigt. So sind sie an mehreren Positionen sinnvoll einsetzbar und schnell demontierbar. Die einzelnen Module sind leicht und können - bei Nichtbenutzung - problemlos in Garage oder Keller gelagert werden.

Die serienmäßig verbaute Technik des Terra Camper TECAMP auf Basis des Mercedes-Benz Vito 4matic besteht aus:

Kompressor-Kühlbox WAECO CF 25
Zweiflamm-Spirituskocher
Edelstahl-Spülbecken
Frischwassertank (40 Liter)
Druckwassersystem mit zwei Entnahmestellen
Zusatzheizung im Fahrgastraum (im Fahrbetrieb)
Drehkonsolen für die Fahrerhaus-Sitze
EASY-USE Systemschienen
Rückfahrkamera

Die Preise für den TECAMP auf Basis des Mercedes-Benz Vito starten bei 46.900 Euro (ohne Allradantrieb). Zunächst ist nur der TECAMP mit klassischem, aufstellbarem Schlafdach erhältlich. Ab dem zweiten Quartal 2015 wird auch das Open-Sky-Schlafdach verfügbar sein.

Der Preis des in Stuttgart gezeigten Messe-Fahrzeugs liegt bei 107.900 Euro.

Fotos/Info: TERRA CAMPER

11.11.14

Westfalia Club Joker 2015 mit Aufstelldach

Westfalia Mobil kehrt zurück zu den Ursprüngen und bietet ab Frühjahr 2015 den Club Joker auf Basis des Volkswagen T5 auch mit Aufstelldach an. Schon vor mehr als 60 Jahren baute Westfalia in Rheda-Wiedenbrück die ersten VW Busse zu Reisemobilen aus und um. Bereits wenige Jahre später kamen die ersten Modelle mit Aufstelldach auf den Markt. Mit ihnen und der Kombination aus VW Bus, Ausbau plus Aufstelldach wurde der Grundstein für die legendären Westfalia-Reisemobile gelegt.

Westfalia Club Joker

An diese Tradition will Westfalia mit dem neuen Club Joker mit Aufstelldach anschließen, der auf dem Pariser Salon de Loisirs erstmals gezeigt wurde. Noch handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug. Bis zur Serienreife sollen noch letzte Kundenanregungen einfließen. Zur CMT in Stuttgart im Januar 2015 soll das Fahrzeug mit in Wagenfarbe lackiertem Aufstelldach dann erstmalig in Deutschland präsentiert werden. Noch im Frühjahr 2015 sollen die Fahrzeuge in die Fertigung integriert werden; die ersten Kunden könnten so bereits ihren Sommerurlaub im neuen Club Joker mit Aufstelldach genießen.

Westfalia Club Joker Grundriss

Das Rezept ist einfach und lehnt sich an den bereits bekannten Club Joker mit Hochdach an. Knüller des Mobils: Trotz kurzem Radstand (3000 mm) realisert Westfalia einen Viersitzer mit Nasszelle. Für die Mitreisenden stehen neben den drehbaren Fahrerhaussitzen zwei echte Sitze auf der linken Fahrzeugseite hinter dem Fahrersitz zur Verfügung. Daran schließen sich der Kleiderschrank sowie der Kühlschrank und im Fahrzeugheck die Nasszelle an. Diese bietet eine fest eingebaute Toilette und eine Duschmöglichkeit sowie einen Warmwasserboiler.

Stauraum

Nasszelle

Serienmäßig bietet das kompakte Reisemobil zwei Schlafplätze, gegen Aufpreis lassen sich vier Schlafplätze realisieren. Der Grundpreis für das alltagstaugliche Fahrzeug, das mit einer Höhe von unter zwei Metern noch garagentauglich bleiben soll, liegt mit dem 62 kW / 84 PS leistenden Zwei-Liter-Diesel bei 47.990 Euro.

Innenraum mit 4er Sitzecke

Daten Westfalia Club Joker auf Volkswagen T5

Länge: 4,89 m
Breite: 1,90 m (mit Außenspiegeln 2,28 m)
Höhe: 1,99 m
Radstand: 3,00 m
Motor: R4-Diesel-Motor 2,0 l TDI, weitere Motoren gegen Aufpreis)
Zulässiges Gesamtgewicht: 2800 kg (auflastbar auf 3000 kg),
Maximale Anhängelast: 2000 kg
Schlafplätze: 2 (weitere Schlafplätze gegen Aufpreis)
Sitzplätze: 4
Frischwassertank:  42 l
Abwassertank: 37 l
Wassertank Toilette: 10 l
Preis: ab 47.990 Euro

Foto: Auto-Medienportal.Net/Westfalia
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)

02.09.14

Neuer Campingbus von Karmann-Mobil - Colibri

Colibri nennt Karmann-Mobil seinen neuen Campingbus auf Basis des 4,99 Meter langen Renault Trafic. Das Fahrzeug, das auf dem Caravan-Salon 2014 in Düsseldorf erstmals gezeigt wird, bietet ein Faltdach mit Doppelbett, drehbare Fahrerhaussitze und eine umklappbare Sitzbank für zwei weitere Schlafplätze sowie einen Stauschrank. Der Tisch lässt sich bei Bedarf aus der Bodenverankerung herausziehen. Ein Zwei-Flamm-Kocher und ein Kompressor-Kühlschrank vervollständigen die Reiseausstattung. Der Einstiegspreis liegt bei 39 490 Euro.

Karmann-Mobil - Colibri
Auf Wunsch lassen sich zusätzlich eine Rückfahrkamera, eine Außendusche, eine Markise und ein Fahrradträger sowie zusätzliche Dieselheizung und eine zweite Batterie für Wintercamping bestellt werden.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Karmann-Mobil 
Text:  Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)

30.08.14

Ausgebaute Kastenwagen - Campingbusse auf dem Caravan Salon

Sie sind so etwas wie die heimlichen (Verkaufs-)Stars unter den Reisemobilen: Die ausgebauten Kastenwagen. Zum Caravan-Salon 2014 in Düsseldorf (30.8. - 7.9.2014) bringt die Branche wieder etliche neue Fahrzeuge.

Update: Infos Caravan Salon Düsseldorf 2015 - hier klicken

Dipa Merlin Comfortline
Dipa Falke
Bereits seit 1989 bauen Bernd Dietrich und Jürgen Pasler, die Namensgeber für Dipa-Reisemobile (www.dipa-reisemobile.de) kompakte Reisemobile auf der Basis von Volkswagen-Modellen: aktuell kommen der T5 und der Crafter zum Einsatz. Zum 25-jährigen Firmenjubiläum werden die aktuellen Baureihen Falke und Merlin auf Basis des VW T5 – alle Dipa-Modelle sind nach Raubvögeln benannt – als „Comfortline 25th“-Modelle mit je 25 Extras zum Jubiläumspreis offeriert. Obendrein gibt es im Jubiläumsjahr 2014 einen Preisvorteil von 2500 Euro auf den Jubiläumspreis. Beide Modellreihen basieren auf dem VW T5 Caravelle mit kurzem oder langem Radstand und mit verschiedenen Dachvarianten, also ganz nach Kundenwunsch mit Aufstell-, Hoch- oder Kompaktdach. Der Bussard wird auf dem aktuellen Crafter gefertigt. Dipa-typische Markenzeichen sind neben dem Echtholzausbau in Buchefurnier ein in die Küche integrierter Drehtisch oder die Multifunktion-Sitzbank.

Mit Dusche: Fischers Bonito

Die Reutlinger Firma Fischer wagt sich an die Realisierung einer Idee, die sicher vielen Kunden auch schon gekommen ist und die etliche Reisemobilisten bisher vermisst haben dürften: Einen T5-Ausbau mit integrierter Edelstahl-Duschwanne und Duschvorhang. Installiert werden kann die Duschvariante zu einem Preis von 1650 Euro in Fischers Modellen Bonito (mit kurzem Radstand) und Bonito XL (langer Radstand).

Ford bringt den Transit Kastenwagen mit einem Camper-Vorbereitungspaket mit nach Düsseldorf. Es beinhaltet Drehsitze ab Werk, eine nach außen verlegte Handbremse, definierte Elektrik-Schnittstellen, die Kraftstoffversorgung einer Zusatzheizung und den Entfall nicht benötigter Ausstattungskomponenten.Zu ihm gesellt sich das Konzeptfahrzeug Tourneo Euroline. Er ist wie der Nugget eine Gemeinschaftsentwicklung mit Westfalia. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Verwendung als Büromobil über einen kompakter Reisewagen bis zum komfortalben Shuttlefahrzeug. Merkmale des Konzeptfahrzeugs sind zwei drehbare Vordersitze, eine zum Bett umfunktionierbare Dreier-Sitzbank, LED-Leuchten im Innenraum, eine Standheizung und ein Verdunkelungssystem. Das in Düsseldorf vorgestellte Fahrzeug ist bis zu 170 km/h schnell.
Hobby Vantana

Mit dem Vantana nimmt Hobby seinen ersten Kastenwagen ins Programm. Das Fahrzeug basiert auf dem Fiat Ducato und verfügt über ein so genanntes ein Raumbad mit separater Duschkabine, wärmegedämmten Innenboden und frostgeschützte Wasserleitungen, eine mechanische Ablaufautomatik für den Abwassertank und stromsparendes LED-Licht. Drei Grundrisse sind verfügbar. Außer der Standardlackierung in Weiß gibt es vier weitere Sonderfarben, beim Möbeldekor hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Ausführungen. Die Bordtechnik lässt sich zentral steuern, mit einem optionalen WLAN-Modul gelingt das auch per Smartphone oder Tablet-PC.

Überarbeitet: Hymercar Capetown

Hymercar Capetown
Hymercar Capetown
Der Capetown ist das erste Reisemobil von Hymer auf der Basis eines Volkswagen. Anders als andere Ausbauer setzt das Traditionsunternehmen aus Bad Waldsee nicht auf den schon klassischen Grundriß mit einer Küchenzeile links und der zum Doppelbett umfunktionierbaren Sitzbank. Hymer spendiert seinem Kastenwagen-Ausbau einen Mittelgang und rechts und links im Heck zwei Möbelblöcke: Einen Küchenblock auf der Beifahrerseite und einen Bettkorpus auf der linken Fahrzeugseite. Letzterer lässt sich jetzt mit wenigen Handgriffen auch herausnehmen, was das Ladevolumen des Reise-Vans um 420 Liter vergrößert. Das komplette Möbel ist mit diversen Staufächern und Schubladen versehen, auf Wunsch gibt es für den serienmäßigen Auszug eine passende Kompressor-Kühlbox mit 46 Litern Inhalt.

Hymercar Capetown Abt
Obendrein bahnt sich eine Zusammenarbeit des Reisemobil-Bauers mit dem renommierten Tuner Abt an. Denkbar sind Leistungssteigerungen bis auf rund 200 PS, die den Capetown zu einem der schnellsten serienmäßigen Reisemobile machen dürften. Das Abt- Performance-Cockpit informiert den Fahrer darüber, wie viel der maximal verfügbaren Abt-Power gerade genutzt wird. Obendrein werden Parameter wie Abgastemperatur, Benzin-, Öl- und Ladedruck, Bordspannung, Öltemperatur und das momentan anliegende Drehmoment dargestellt.

Ins zweite Modelljahr schickt die Fachhandelskette Intercaravaning ihren vor einem Jahr präsentierten Vantourer. Der Kastenwagen auf Basis des neuen Fiat Ducato wurde modellgepflegt und erfährt einige Detailverbesserungen. Erstmals werden die Modelle VT 600 und VT 630 in je drei Ausstattungslinien offeriert.

Die neuen Modelle verfügen über laufoptimierte Drehtüren im Raumbad, eine größere und mit einer Hand bedienbare Verlängerung für die Arbeitsplatte, einen geräumigeren Kleiderschrank und mehr Stauraum.
Die optional individualisierbare Basisversion gibt es zu einem Einstiegspreis ab 38 990 Euro. Der bisherige Vantourer wird zum Comfort-Modell umgelabelt, er bietet neben der bisherigen Serienausstattung 16-Zoll-Stahlfelgen, Lenkradfernbedienung, Chromringen an der Instrumententafel, Nebelscheinwerfer und ein Kühlfach für eine 1,5-Liter-Flasche. Die Prime-Ausstattungslinie kommt mit optischen Extras wie Leichtmetallfelgen, schwarzem Kühlergrill, in Wagenfarbe lackierten Stoßfängern sowie LED-Leselampen im Wohnraum und LED-Tagfahrlicht zum Kunden.

Das rheinhessische Traditionsunternehmen Karmann-Mobil setzt bei seinem neuen Kompakt-Camper auf den 4,99 Meter langen Renault Trafic als Basisfahrzeug. Der neue Colibri verfügt über ein Aufstelldach mit Doppelbett, die Sitzbank im Heck ist für zwei weitere Schlafplätze umklappbar. Obendrein gibt es drehbare Fahrerhaussitze und einen Stauschrank, außerdem sind ein Tisch, ein zweiflammiger Kocher und ein Kompressor-Kühlschrank an Bord. Optional sind Dieselheizung und Zweitbatterie, Außendusche, Rückfahrkamera und Fahrradträger bestellbar. Der Grundpreis für den rheinhessischen Colibri liegt bei 39 490 Euro.

Mercedes-Benz: Neuauflage des Marco Polo

Mercedes-Benz Marco Polo Aussen
Mercedes-Benz präsentiert in Düsseldorf den auf der V-Klasse basierenden neuen Marco Polo, der vom Basismodell den Seitenwind-Assistenten und den Müdigkeitswarner übernimmt. Gegen Aufpreis können der aktive Park-Assistent, Rückfahrkamera, 360-Grad-Kamera, Totwinkel- und Spurhalte-Assistent, der Collision Prevention Assist und das LED-Intelligent-Light-System erworben werden. Die Palette der Antriebsaggregate reicht in der Leistung von 100 kW / 136 PS bis 140 kW / 190 PS.

Mercedes-Benz Marco Polo Innenraum
Das Campingmobil tritt als Wettbewerber des VW California mit einem Bodenbelag in Yachtbodenoptik an, der in hell oder dunkel einen Kontrast zur Farbe der Sitzbezüge bildet. Eine optische Verbindung zwischen Wohnraum und Fahrerhaus stellt ein Zierelement in schwarzer Klavierlack-Optik dar, das sich von der Porzellanfarbe der Möbel absetzt.

Mercedes-Benz Marco Polo Innenraum
Im Fond lässt sich die Zweier-Bank auf Schienen verschieben, elektropneumatisch aufblasbare Sitzwangen sollen den Fond-Passagieren unterwegs guten Seitenhalt bieten. Die zweigeteilte Rückenlehne ist individuell auf jeder Seite elektrisch verstellbar, per Knopfdruck entstehen so wahlweise ein Einzelbett oder ein 203 mal 113 Zentimeter großes Doppelbett, die Luft wird dabei automatisch aus den Sitzwangen abgelassen.
Ein weiteres Bett (205 x 113 cm) bietet das Aufstelldach aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und einem Faltenbalg aus Textilgewebe, das optional elektrisch betrieben werden kann. Bei Nichtgebrauch wird der Lattenrost bei aufgestelltem Dach hochgeklappt. Unter der Bettverlängerung finden zwei Campingstühle und ein Tisch Platz, die draussen genutzt werden können.

Klassisch ist der Grundriß mit der Küche auf der Fahrerseite und dem Kleiderschrank im Heck. Dazu gibt es einen zweiflammigen Gaskocher, Spülbecken und eine Kompressor-Kühlbox mit 40 Litern Inhalt. Über eine Laufleiste kann der Klapptisch an der Küchenzeile vor- und zurückgeschoben werden. Der Frischwassertank fasst 38 Liter, der Abwassertank bietet 40 Liter, beide Tanks sind frostgeschützt.

Peugeot Expert Patagonia
Peugeot Expert Patagonia
Peugeot offeriert seinen Expert – ähnlich wie die Konzernschwester Citroen den baugleichen Jumpy – auch mit einem Ausbau von Westfalia. Basis des Expert Patagonia Westfalia ist der Expert Tepee Active, der mit 199 Zentimetern Höhe noch in Tiefgaragen passt. In normaler Konfiguration hat der Patagonia vier Einzelsitze, im Heck soll dann ausreichzend Platz für zwei Fahrräder bleiben. Zwei weitere Sitzplätze können bei Bedarf montiert werden. Vier Schlafplätze bietet der Patagonia, zwei im aufstellbaren Schlafdach und zwei unten im Fond. Zur Serienausstattung gehören die Küchenzeile mit Gaskocher, Kühl- und Gefrierschrank, Spüle, Tisch und Stauraum. Ebenfalls serienmäßig ist der Patagonia mit Klimaanlage, drehbaren Vordersitzen und Standheizung ausgestattet. Die Preise beginnen bei 49 990 Euro.

Die tolle Kiste: Ququq-Campingbox

Ququq-Campingbox für VW T5
Mit einer kleinen Kiste, die in Hochdachkombis vom Schlage des VW Caddy passen und daraus ein Mini-Reisemobil machet, startete Ulrich Vielmetter sein lautmalerisches Unternehmen Ququq. Jetzt legt er mit einer größeren Box für Fahrzeuge in Größe des VW Bus nach. Da sich das Grundkonzept der „kleinen“ Campingbox bewährt hat, wurde es weitgehend unverändert für die größere Version übernommen. Die neue Box wird auf 120 Zentimeter verbreitert, damit hat das Bett bei einer gleich bleibenden Länge von 195 Zentimeter jetzt eine Breite von 134 Zentimeter. Durch einen Höhenzuwachs um fünf auf 45 Zentimeter kann jetzt auch optional eine Plattform auf Teleskopschienen für eine Kühlbox montiert werden. Die Rückwand des mittleren Faches läßt sich zur Belüftung herausnehmen. Wenn keine Kühlbox eingesetzt ist, taugt die Öffnung auch zum Durchladen von langen Gegenständen. Das Bett wird mit höhenverstellbaren Klappbeinen bestückt, so kann es auch völlig autonom benutzt werden, etwa Zuhause als Gästebett.

Passend zur Campingbox bietet Vielmetter einen optionalen Alurahmen, auf den man die Box stellen kann. So kann man die Rücksitzbank im Fahrzeug belassen, das Bett wird dann einfach darüber hinweg geklappt. Der Preis der Box soll inklusive Kaltschaummatratzen, Zweiflamm-Kocher, Schüsseln und Kanistern noch unter 3000 Euro liegen.

Wohl kaum ein Unternehmen hat so viele Einrichtungsmöglichkeiten im Programm wie Reimo aus Egelsbach. Mit dem Sportcamper Fun starten die Hessen mit einem preiswerten T5-Camper mit weiter entwickelter Zweier-Schlafsitzbank. Optional gibt es das Reimo-Schlafdach, mit dem aus zwei dann vier Schlafplätze werden. Mit an Bord sind die Möbelzeile mit Kleiderschrank, Staufächern und einem Fach fürs transportable WC, ein 40 Liter fassender Kompressor-Kühlschrank sowie ein zweiflammiger Gaskocher. Das alles gibt es als Komplettfahrzeug ab Egelsbach oder zum Einbau in einen bereits vorhandenen T5.

Reimo Caddy Camp Maxi
Reimo Sportcamper Fun
Spannend ist auch eine weitere Neuheit von Reimo, der Caddy Camp Maxi. Der basiert, wie der Name schon andeutet, auf dem VW Caddy Maxi, also der Version des Hochdach-Kombis mit langem Radstand. Die Einrichtung selbst ist bereits seit einiger Zeit im Angebot, neu ist jedoch das von Reimo speziell für den Caddy angepasste, aufstellbare Schlafdach. Es macht den familientauglichen Kombi zum kompakten Camper, denn es bietet Stehhöhe und ein Dachbett, das mit 195 Zentimeter Länge und gerade mal 93 Zentimeter Breite allerdings eher für eine Einzelperson geeignet ist. Dazu gibt es einen Schiebetisch, eine Miniküche mit Edelstahlspüle, eine Wasseranlage, einen per Gaskartuschen befeuerten Kocher im Auszug und eine tragbare Kompressor-Kühlbox, Staufächer und auch eine Unterbringungsmöglichkeit fürs Camping-WC. Selbst ein Stoff-Kleiderschrank ist mit an Bord.

Spacecamper
Für manche müssen es sechs Räder sein wie beim Dopfer, andere legen eher Wert auf sechs Sitzplätze. Diese Erfahrung hat man jedenfalls bei Spacecamper gemacht. Immer wieder fragten dort Kunden mit mehreren Kindern nach einem sechssitzigen Reisemobil. Die Darmstädter haben reagiert und bieten jetzt erstmals einen Bus-Ausbau mit einer drehbaren Doppelsitzbank statt eines zweiten Einzelsitzes im Fahrerhaus an. Eine speziell konstruierte Drehkonsole soll das Kunststück möglich machen. Noch ist nicht bekannt, wie teuer die drehbare Doppelbank sein wird – klar ist allerdings bereits jetzt, dass Spacecamper sie in den Modellen Classic, Light und Open anbieten wird.

Der kleine Schwarze: Terra Camper Terock Black

Terra Camper Terock Black
Terra Camper Terock Black
Es hat seine Vorteile, wenn man Chef eines relativ kleinen Unternehmens ist. Dann kann man schnell und flexibel auf Kundenwünsche eingehen. Das beweist Martin Hemp, Chef von Terra Camper. Sein neues Sondermodell Terock Black geht auf Anregungen der Kundschaft zurück. Bereits seit geraumer Zeit bietet Terra Camper für seinen Terock auf Basis des VW T5 ein selbst entwickeltes, aufstellbares GfK-/Aluminium-Schlafdach mit einer großen, sogenannten Open-Sky-Dachluke an. Das Dach ist über der Windschutzscheibe angeschlagen und bietet somit im Heckbereich volle Stehhöhe. Die zusätzliche Panaroma-Dachluke schafft auch im Bereich des Fahrerhauses – und damit über den gesamten Fahrzeug-Innenraum – ausreichend Kopffreiheit. Das ist ziemlich einzigartig für ein Reisemobil auf Basis des kompakten und daher voll alltagstauglichen VW Bus. Mit einem Reissverschluss kann der Stoffbalg der Luke geöffnet werden, so wird eine Foto- und Beobachtungsluke in luftiger Höhe möglich. Obendrein lässt sich die Luke – im Stand und auch während der Fahrt – komplett nach hinten umgeklappten. Damit wird der VW Bus nicht nur fast zum Großraum-Cabrio, in der Nacht ist, bei passendem Wetter, auch ein Doppelbett mit bester Aussicht auf den nächtlichen Sternenhimmel drin.

Im „Erdgeschoss“ des Terock stand bislang nur eine eine zusätzliche Liegefläche von 90 x 200 Zentimeter für einen dritten Mitreisenden zur Verfügung. Jetzt wird auch eine Erweiterung auf bis zu 140 Zentimeter Breite offeriert. Sie fällt im Beinbereich etwas schmaler als im Bereich des Oberkörpers. Die Seitenteile des Terock können mit einem 40 (optional 80) Liter fassenden Frischwassertank, Druckpumpe, Zusatzheizer, Kraftstoff-betriebener Standheizung mit Fußbodenheizung, Warmwasser-Boiler, 80 Ah Bordakku, Ladegerät und Inverter ausgestattet werden. In den Möbelmodulen selbst stecken eine Waeco CF 35 Kompressor-Kühlbox und das Edelstahl-Waschbecken. Im Wohnbereich wie auch outdoor lässt sich der zweiflammige Spiritus-Kocher aus Edelstahl nutzen. Durch dieses Konzept bleibt der Terock auch ohne Mobiliar oder Sitze als Transporter voll funktionsfähig.

Volkswagen feiert: Zehn Jahre California

Volkswagen California Beach

Er ist wohl das beliebteste und meistverkaufte Reisemobil seiner Klasse: Vom VW T5 California rollte Ende Juli das 50 000ste Exemplar in Hannover vom Band. In diesem Jahr soll mit über 8500 Einheiten des California die bisher höchste Jahresproduktion erreicht werden. Angeboten wird der Campingbus von VW in zwei Varianten, in Basisausstattung als California Beach für gelegentliche Übernachtungen und als vollwertiges Reisemobil in der Version California Comfortline.

Eine Nummer kleiner ist der Cross Caddy Tramper mit zwei Schlafplätzen im Heck, der optional mit einem Heckzelt ausgestattet werden kann.

Westfalia: Der Amundsen kommt für unter 40 000 Euro

Westfalia Amundsen
Traditions-Ausbauer Westfalia präsentiert mit dem Amundsen 540D einen ausgebauten Fiat Ducato zu einem Einstiegspreis von unter 40 000 Euro. Für das Geld gibt es auf 540 Zentimetern Länge ein festes Doppelbett, Nasszelle mit Dusche und Waschbecken sowie eine Küche. An Bord sind eine mit Diesel betriebene Heizung und ein Kühlschrank. Dieser ist an der Stirnseite der Küche installiert und kann von innen wie von außen bedient werden. Der Stauraum im Heck ist groß genug für den Transport von Fahrrädern.


Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)
Fotos: Auto-Medienportal.Net / Hersteller

26.08.14

Fiats Campingbus Bestseller in Neuauflage

Rund eine halbe Million Familien nutzen aktuell ein Reisemmobil auf Grundlage des Fiat Ducato. In Deutschland basieren 74,4 Prozent aller in diesem Jahr neu zugelassenen Wohnmobile auf dem Transporter aus Italien. Auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (30.8. - 7.9.2014) stellt Fiat zum ersten Mal die als Basis für Reisemobile dienenden Varianten des neuen Ducato der sechsten Generation vor.


Die Bandbreite reicht vom verglasten Kastenwagen mit kurzem Radstand über verschiedene Triebkopf-Varianten bis zum Windlauf-Fahrgestell mit Tiefrahmen, 130 kW / 177 PS starkem Turbodiesel und Comfort-Matic-Getriebe. Die alle mit schwarzem Kühlergrill und schwarzen Abdeckkappen der Außenspiegel konfigurierten Ausstellungsfahrzeuge bieten darüber hinaus einen Querschnitt durch die Ausstattungsdetails. Dazu gehören unter anderem Navigationssysteme, Rückfahrkamera und drehbare Sitze für Fahrer und Beifahrer.


Die Präsentation wird ergänzt von einem in Zusammenarbeit mit Mopar entwickelten Werkstattmobil, das als Konzeptfahrzeug Premiere feiert. Mopar ist Fiats Marke für Zubehör, Accessoires, Ersatzteile und Dienstleistungen und informiert darüber hinaus über die neuesten Angebote für Reisemobile aus diesem Bereich.

Weiterer Bericht: Der beliebte Fiat Ducato Campingbus

Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)
Foto: Auto-Medienportal.Net/Fiat

27.07.14

Der 50.000ste Volkswagen T5 California

In der Fertigung von Volkswagen California im Nutzfahrzeugwerk Hannover Limmer feierten am Freitag die Mannschaft gemeinsam mit Vorstand und Betriebsrat das 50 000ste Exemplar des Freizeitfahrzeugs Volkswagen California. Der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, sagte zu dem Produktionsjubiläum: „Der Volkswagen T5 California ist das beliebteste und meistverkaufte Reisemobil seiner Klasse…Und wir werden 2014 mit über 8100 T5 California die höchste Jahresproduktion bisher erreichen.“

Volkswagen California Fertigung

Der California wird in zwei Varianten angeboten: als California Beach mit einer Basisausstattung für das gelegentliche Übernachten und als California Comfortline mit kompletter Reisemobilausstattung für die große Tour. Vom California Beach wurden bislang 13 000 Stück und vom California Comfortline 37 000 Stück produziert.

Volkswagen California

Bevor die T5-Basisfahrzeuge zum T5 California ausgebaut werden, durchlaufen sie im Stammwerk Hannover Stöcken zuerst den Karosseriebau, die Lackiererei und die Grundmontage. Dann gehen sie auf ihre erste Reise per LKW in die California-Fertigung im hannoverschen Stadtteil Limmer. Dort erhalten Sie ein gewichtsparendes Aluminium-Aufstelldach, Aluminium-Geschränk sowie Kompressorkühlbox, Herd und Bett.

Die California-Fertigung gehört bei Volkswagen Nutzfahrzeuge zur Business-Unit Spezialfahrzeuge, die die Transporter- und Multivan-Baureihen für spezielle Einsatzzwecke ausrüstet. Dabei geht es um Einsatzfahrzeuge für Polizei, Post oder Zoll, aber auch Taxen, behindertengerechte Fahrzeuge, den Multivan Business und besonders den T5 California.

Volkswagen CaliforniaBeach Edition


In der rund 13 000 Quadratmeter großen California-Fertigung arbeiten fast 150 Frauen und Männer, allesamt Spezialisten mit handwerklichen Ausbildungen, die nicht unbedingt automobiltypisch, aber beim Innenausbau der Reisemobile angebracht sind: Gas-Wasser-Installateure, 230-Volt-Hauselektriker, Tischler und Messebauer.

Seit Einführung des Modells California wurde jede Generation beliebter. In der T3 Version wurden 22 000 und in der T4 Version 39 000 California gebaut. In der T5 Version erreicht der Volkswagen T5 California bereits jetzt den Produktionsrekord von 50 000, und die Produktion läuft weiterhin im Zwei-Schichtbetrieb, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.

Der 50.000ste Volkswagen T5 California

Das Jubiläumsfahrzeug ist ein California Comfortline in Natural Grey mit Sieben-Gang DSG und einer 103 kW / 140 PS TDI-Motorisierung sowie Blue Motion-Paket. Der 50.000ste California wird auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf (30.5. bis 7.9. 2014) auf dem Stand von Volkswagen Nutzfahrzeuge ausgestellt werden.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/Sm)

21.07.14

Volkswagen Amarok Traveler - der neue Pick-up Camper

In den USA prägen Pick-ups das alltägliche Straßenbild, unter den Top Ten der meistverkauften Automobile finden sich meist mindestens fünf Pritschenwagen. Bei uns sind die fahrenden Nützliche mit ihrer Kombination aus Fahrerhaus und Ladefläche (noch) eher selten. Dabei taugen sie nicht nur für den Transport von Werkzeug oder Sportgerät, sondern sie mutieren – mit einem entsprechenden Aufsatz – auch zum Freizeit- und Reisemobil für den Einsatz abseits der Autobahnen. Wie etwa der Traveler, eine Gemeinschaftsproduktion von Road Ranger und Robel.

Volkswagen Amarok Traveler
Volkswagen Amarok Traveler Seitenansicht

Seit 2010 erfreut der VW Amarok, der mittlerweile auch in Deutschland gefertigt wird, hierzulande die Fans der nützlichen Pick-ups. Dazu gehören neben Förstern und Jägern, Garten- und Landschaftsbauern auch Privatleute, die  seine Vielseitigkeit schätzen. Denn ein Pritschenwagen mit Allradantrieb taugt für die Fahrt ins Büro ebenso wie für den Großeinkauf im Baumarkt oder beim Biobauern auf dem Lande. Praktisch ist er auch für sportliche Aktivitäten aller Art, bei denen größeres Gerät – wie Karts, Quads, Bikes, Surfbretter oder Kites – transportiert werden muss. Selbst im Vergleich zu einem richtig großen Kombi eröffnen sich auf der Ladefläche eines Pick-ups schon nahezu unendliche Weiten. Eine Nutzung ganz anderer Art hatten die Campingspezialisten von Road Ranger und Robel. Ihr Traveler entstand als Gemeinschaftsproduktion auf Basis des Amarok mit Single Cab. Das Hardtop bietet bei geöffnetem Aufstelldach eine Stehhöhe von 190 Zentimetern und stammt von Road Ranger. Bei geschlossenem Dach liegt die Gesamthöhe des Traveler bei garagen- und alltagstauglichen 198 Zentimetern. Das ist wichtig für all jene Zeitgenossen, die nicht über eine geräumige Scheune auf dem Land verfügen.

Volkswagen Amarok Traveler Heck
Volkswagen Amarok Traveler Innenraum


Den Innenausbau steuert Robel-Mobil aus Emsbüren bei, lieferbar ist er in verschiedenen Möbeldekoren wie etwa in Esche gekälkt oder in Erlefurnier. In wenigen Minuten lässt sich der komplette Möbeleinbausatz nach dem Lösen von acht Rändelschrauben herausnehmen, der Pick-up ist so mit leerer Ladefläche wieder für anfallende Transportaufgaben einsatzbereit. Um Fahrräder auf der Ladefläche mitnehmen zu können, sind in der Bodenplatte Einschlagmuttern zur Befestigung von Fahrradschienen montiert.

Volkswagen Amarok Traveler Küchenblock
Volkswagen Amarok Traveler Bett
Volkswagen Amarok Traveler Sitzecke

Auf der Fahrerseite ist der Küchenblock untergebracht, er lässt sich durch ein ausklappbares Tablett erweitern. Ein transportabler Spirituskocher dient zur Zubereitung kleiner Mahlzeiten oder einer Tasse Kaffee oder Tee, draußen oder im Fahrzeug. Bei geöffnetem Fenster kann der ausziehbare Waschbecken-Einhebelmischer auch als Außendusche genutzt werden. Selbst ein tragbares WC findet seinen Platz in der Sitzkiste zum Fahrerhaus hin. Durch Absenken der Tischplatte mit ihrem herausnehmbaren Tischfuß verwandelt sich die Sitzgruppe in ein Doppelbett.

Volkswagen Amarok Traveler Ladefläche

Vertrieben wird das komplette Fahrzeug über die Firmen Road Ranger, Robel-Mobil und Dipa-Reisemobilbau. Der Einstiegspreis für das Zwei-Personen-Mobil liegt bei 39 520 Euro.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Robel
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)

09.07.14

Der Edelcamper von Mercedes-Benz - Marco Polo 2014


Mercedes-Benz stellt den neuen Marco Polo auf Basis der V-Klasse vor. Das Campingmobil ist edel ausgestattet und verfügt unter anderem über einen Bodenbelag in Yachtbodenoptik, der im Kontrast zu der gewählten Farbe der Sitzbezüge in hell oder dunkel wählbar ist. Die Möbel präsentieren sich in der Farbe Porzellan. Ein Zierelement in schwarzer Klavierlackoptik setzt sich von der hellen Oberfläche ab und findet seine Fortsetzung in der Instrumententafel, so dass eine optische Einheit zwischen Wohnraum und Cockpit geschaffen wird.


Im gesamten Fahrzeug kommt ausschließlich LED-Technik zum Einsatz. Zwei große Hauptleuchten, vier Leseleuchten im Wohnraum und zwei Schwanenhalsleuchten unter dem Dach sorgen für beste Ausleuchtung und Helligkeit im Fahrzeug. Das Küchenschrankmodul besteht aus einer großen Schublade mit Apothekerauszug und Selbsteinzug, zwei kleineren Schubladen mit Selbsteinzug und einem großen Staufach mit Schiebetür. Die Abdeckungen der beiden Kochfelder, des Spülbeckens und der Kühlbox sind aus pflegeleichtem Hartglas. Im hinteren Teil des Fahrgastraums befindet sich ein großer Kleiderschrank mit Schiebetüren, Kleiderstange und einem ausschwenkbaren, beleuchteten Spiegel.

Der Klapptisch ist an der Küchenzeile befestigt und kann über eine Laufleiste vor- und zurückgeschoben werden. Die Küchenzeile ist mit einem zweiflammigen Gaskocher, einer Spüle und einer Kompressor-Kühlbox mit einem Fassungsvermögen von 40 Litern. Der Frischwassertank fasst 38 Liter, der Abwassertank 40 Liter. Beide sind frostgeschützt.


Die Zweiersitzbank im Fond kann auf Schienen verschoben werden und bietet durch elektropneumatisch aufblasbare Sitzwangen optimalen Seitenhalt. Die Rückenlehne ist zweigeteilt und lässt sich auf jeder Seite individuell elektrisch verstellen. So entsteht per Knopfdruck ein Einzelbett oder ein 2,03 Meter mal 1,13 Meter großes Doppelbett. In der Liegeposition wird automatisch die Luft aus den Sitzwangen gelassen.

Ein weiteres gleich breites und zwei Zentimeter längeres Bett befindet sich unter dem Hubdach. Das Aufstelldach aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und einem Faltenbalg aus blick- und wasserdichtem Textilgewebe kann auf Wunsch mit einem neu entwickelten, besonders geräuscharmen, elektrischen Antrieb ausgestattet werden. Durch ein neuartiges Gelenkscherensystem wurde die Aufstellhöhe im hinteren Bereich gegenüber dem Vorgänger deutlich erhöht und bietet dadurch besonders viel Beinfreiheit. Wird das Bett nicht gebraucht, kann der Lattenrost bei aufgestelltem Dach vorne hochgeklappt werden und bietet so Stehhöhe im Innenraum.


Zwei Campingstühle und ein Tisch für die Nutzung im Außenbereich bieten zusätzlichen Freiraum. Sie befinden sich in einer Tasche im Kofferraum unter der Bettverlängerung. Auf Wunsch wird das Reisemobil auch mit einer separat von der Heckklappe zu öffnenden Heckscheibe oder der Easy-Pack-Heckklappe ausgestattet.

Der Marco Polo übernimmt von der V-Klasse unter anderem auch den Seitenwind-Assistenten und den Müdigkeitswarner. Optional sind der aktive Park-Assistent, Rückfahrkamera, 360-Grad-Kamera, Totwinkel- und Spurhalte-Assistent sowie der Collision Prevention Assist und das LED-Intelligent-Light-System erhältlich. Die Motorenpalette reicht von 100 kW / 136 PS bis 140 kW / 190 PS.

Der neue Marco Polo ist in Deutschland ab 29. Juli 2014 bestellbar. Die Preise dürften bei ca. 51.000 Euro beginnen.

Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)
Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

13.06.14

Citroen Jumpy by Westfalia mit 4 Schlafplätzen

Zum Auftakt der Reisesaison stellt Citroen mit dem Jumpy by Westfalia ein neues Freizeitfahrzeug vor. Das kompakte Reisemobil basiert auf dem Jumpy Multispace Tendance und bietet zahlreiche Ausstattungsdetails für  Reisen und Camping. Vorne finden sich drehbare Komfortsitze, die sich flexibel zum Innenraum hin ausrichten lassen. Dahinter befinden sich in der zweiten Reihe zwei weitere Einzelsitze.


Die von Westfalia eingebaute Küchenzeile ist mit einen zweiflammigen Gasherd, Spüle und Kühlbox sowie Platz zum Verstauen von Kochutensilien bestückt. Weitere kleine Schränke, Schubladen und Staufächer nehmen Kleidung und andere Dinge auf.




Der Citroen Jumpy by Westfalia verfügt über vier Schlafplätze. Hinter den Sitzen findet sich eine herausnehmbare Bettkonstruktion, das zweite Bett ist im Aufstelldach untergebracht. Das Fahrzeug ist zudem mit einem Anschluss für eine Außendusche und einer Standheizung ausgestattet.


Für den Jumpy by Westfalia stehen zwei Motorisierungen zur Verfügung: HDi 125 mit einer Leistung von 94 kW / 128 PS (ab 46 990 Euro) und der 120 kW / 63 PS starke HDi 165 (ab 51 990 Euro). Letzterer ist auf Wunsch für 1000 Euro Aufpreis auch mit Automatik lieferbar.

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Citroen
Text:  Auto-Medienportal.Net (ampnet/jri)

24.05.14

Der neue Amundsen von Westfalia

Mit dem Amundsen 540D präsentiert Westfalia beim Caravansalon in Düsseldorf (30.8. – 7.9. 2014) einen Kastenwagenausbau des neuen Fiat Ducato mit Nasszelle, Küche, festem Doppelbett und komfortabler Sitzgelegenheit auf einer Länge von 5,40 Metern. Der Einstiegspreis soll unter 40 000 Euro liegen.

Amundsen 540D

Amundsen 540D Grundriss

Die kompakten Außenmaße und die Wendigkeit des Fiat Ducato ermöglichen auch den Einsatz als Alltagsfahrzeug für die Fahrt ins Büro. Für den Ausflug oder die Ferienreise ist das Fahrzeug durch den Einsatz der Truma Combi Diesel Heizung mit Kompressor-Kühlschrank völlig autark. Der Kühlschrank befindet sich an der Küchenstirnseite und ist daher sowohl von innen als auch von außen bequem zu beladen. Der Heckstauraum bietet Platz auch für sperrige Reisebegleiter wie Mountainbikes. Weiterer, von außen zugänglicher Stauraum findet sich hinter der großen Außenklappe, durch die sich auch die Kassettentoilette entnehmen lässt. Das Bad im Amundsen 540 bietet außerdem Dusche und Waschbecken.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Westfalia
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/Sm)