22.02.15

DWT Isola Air: Freistehendes Buszelt mit Air-in-System

Aufpumpbare Mobilzelte mit Air-in-System erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Vorteile: Eine deutliche Gewichtsersparnis, kein lästiges Sortieren des Gestänges und der schnelle Aufbau durch eine einzige Person sprechen für das System.

DWT Isola Air

Das Isola Air von DWT-Zelte ist freistehend. Damit ist es ideal für Busurlauber, die mit ihrem Fahrzeug gern Ausflüge unternehmen. Campingmöbel können währenddessen im Zelt auf dem Campingplatz zurückbleiben. Mit einer Doppelhub-Luftpumpe, die zum Lieferumfang, zählt, ist der Aufbau in wenigen Minuten erledigt.



Mit seiner quadratischen Grundfläche von drei mal drei Metern bietet das Isola Air reichlich Platz. Eingangsmöglichkeiten sind in der Vorder- und der rechten Seitenwand, die Fronteingangstür kann im geöffneten Zustand mit einem Moskitogaze-Einsatz verschlossen werden. Der fest eingenähte Zeltboden sorgt für saubere Verhältnisse und reduziert die Kondenswasserbildung im Zeltinnern. Optional ist ein Schlafzelt zu haben. Für eine sichere Verbindung mit dem Bus gibt es verschiedene Adapter. Das Isola Air ist für Busse mit einer Regenrinnenhöhe von 180 bis 220 Zentimetern geeignet. Der Preis liegt bei 529 Euro.


Eine Aufbauanleitung für das Isola Air gibt es in diesem anschaulichen Video von DWT:


Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp) 
Fotos: Auto-Medienportal.Net/DWT

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16.02.15

Hymers „Lady Camper“ auf Basis des Cape Town T5

Was kommt heraus, wenn sich ein Dutzend junger Frauen, die beim Caravan- und Reisemobil-Hersteller Hymer in Bad Waldsee ihre Ausbildung absolvieren, ihre eigene Idee vom Reisemobil umsetzen? Der „Lady Camper“.


Laura Blank (22), bei Hymer in der Ausbildung zur Industriekauffrau, war aufgefallen, dass Frauen bei der Konzeption und Ausstattung von Caravans und Reisemobilen ein klein wenig stiefmütterlich behandelt werden. Und das, obwohl seit Generationen, ach was, schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden das schöne Geschlecht wahre Heerscharen von Philosophen und Verhaltenforschern, Soziologen und Modemachern beschäftigt. Etliche Frauen-Magazine, Kosmetik-Konzerne und Mode-Unternehmen leben bis heute von der holden Weiblichkeit und ihren spezifischen Bedürfnissen.

„Wir trafen uns öfter und sprachen darüber, was uns als Frauen beim Campen und auf Reisen besonders wichtig ist. Bei den Treffen wurde dann natürlich auch besprochen, was aus unserer Sicht bei der Ausstattung der Fahrzeuge und ihrer Einrichtung verbessert werden könnte”, erzählt Laura Blank. Es gab etliche Vorschläge, im Laufe der Zeit kam eine höchst umfangreiche Ideen-Sammlung zusammen. Die stieß auch bei Rainer Buck und Marcus Metzler, beide vom Geschäftsbereich Hymercar, auf großes Interesse. Die Herren zeigten sich äußerst angetan von der Idee der weiblichen Azubis und positiv überrascht von deren Ideen.

Rainer Buck, Leiter des Geschäftsbereichs Hymercar: „Ich bin jetzt seit gut 25 Jahren im Hause, aber ein derartiges Engagement unserer Auszubildenden, und dann auch noch in diesem Umfang, das habe ich bisher noch nie erlebt.”

Viel Herzblut und Verstand haben die jungen Frauen investiert, aus ihrer Idee wurde dann ziemlich rasch ein echtes und höchst reales Projekt. Seit Ende 2014 haben die zwölf jungen Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren nun einen Hymercar Cape Town auf Basis eines Volkswagen T5 in der Mache. Von der Ideenfindung bis zur Umsetzung der einzelnen Entwicklungsschritte bleibt alles in weiblicher Hand. Jede Auszubildende bekam ihre ganz speziellen Aufgaben zugewiesen. Die reichen von der Konstruktion per CAD bis zur Fertigung von Möbeln in der Schreinerei, von der Suche nach Lieferanten, dem Einholen von Angeboten über die Kostenkalkulation bis zur Budgetüberwachung und Organisation von Projekt-Meetings.

Verraten sei bereits jetzt, dass die jungen Frauen mehr Staumöglichkeiten für – wen wundert's – Schuhe, Taschen, Schmuck und Schminkutensilien geschaffen haben. Ganz ohne einen ziemlich deutlichen Hinweis auf seine Ideengeberinnen kommt der Cape Town Lady Camper natürlich nicht aus: Als Emblem für das Logo, das künftig den Kühlergrill des Hymercar zieren wird, kommt ein stilisierter High Heel zum Einsatz.

Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)
Foto: Auto-Medienportal.Net/Hymer 


Siehe auch unseren Bericht: Cape Town

05.02.15

Buddybox - Modulmöbel für den T5

Es geht ihm wie vielen von uns heutzutage: Gerhard Euchenhofer ist oft beruflich mit seinem VW T5 unterwegs. Dem Betriebswirt und Zimmerermeister sind Auszeiten auf seinen Geschäftsreisen wichtig. Er genießt kurze Pausen an schönen Plätzen für einen perfekten Espresso oder ein leckeres Wokgericht. Das Gefühl, in jedem Moment Freiheit genießen zu können, inspirierte Euchenhofer dazu, kompakte Modulmöbel zu bauen. Die vermarktet er jetzt unter dem Namen Buddybox.

VW T5 Buddyboxen


Möbel sollten nicht fester Bestandteil eines Fahrzeuges sein, findet Euchenhofer. Sie sollten sich flexibel und modular einbauen lassen, sich dem jeweiligen Lebensstil des Kunden anpassen und ihm die größtmögliche Flexibilität mit nur einem Fahrzeug geben. „Es macht keinen Sinn, festeingebaute Möbel permanent in einem Fahrzeug spazieren zu fahren“, meint der gebürtige Reutlinger. „Der Spritverbrauch steigt, der Platz im Fahrzeug wird zu knapp und ist nicht mehr effektiv nutzbar.“ Neben dem Einsatz im Fahrzeug sieht er für seine Modulmöbel auch andere Verwendungszwecke. Beispielsweise in Yachten, Berghütten und Wochenend-Häusern oder für Messen und Events.



Seine Möbelmodule sollten nicht nur praktisch sein, sondern auch leicht und handlich und nicht nur von starken Männern ein- und auszubauen. Obendrein sollten sie flexibel und kompakt sein, mit klaren Linien und schlichtem Design.


Euchenhofers Buddyboxen werden aus Kunststoff (GfK) gebaut und sind – da sie eingefärbt werden können – in sämtlichen RAL- und Sonder-Farben lieferbar. Mit rund 9,5 Kilogramm sind sie recht leicht geraten und können sogar problemlos mit dem Dampfstrahler gereinigt werden. Ein großes Modul hat die Abmessungen von rund 40 x 40 x 75 Zentimeter und ist damit noch kompakt und handlich geraten, die kleinen Module sind nur 45 Zentimeter hoch. Sie kosten 299 Euro und können als Hocker oder „Rumpelkammer“ genutzt werden oder auch als Trocken-WC. Für diesen Zweck bietet Euchenhofer eine WC-Brille inklusive zehn Trockenbeuteln für 44 Euro an. Montiert werden können alle Module ohne Nutzung von Werkzeug in der serienmäßigen Bodenschiene des VW Bus oder in einer Zubehörschiene, die Euchenhofer ebenfalls anbietet.

Die Module können einzeln verwendet werden, lassen sich aber auch zu einer kompletten und mobilen Kleinküche samt Tisch kombinieren. Die ersten Produkte sind der „Washbuddy“, der „Cookbuddy“ und der „Spacebuddy“. Letzterer bietet schlicht Stauraum. Der Washbuddy hingegen ist ein autarkes (Trink-)Wasserspende-Modul mit Kunststoffkörper und einer rutschfesten Oberfläche des Deckels aus Teakholz. Ausgestattet ist die Wasch-Box mit einem Wasserhahn, Frisch- und Abwasserbehälter mit je zehn Litern Fassungsvermögen, elektrischer Wasserpumpe, Stöpsel und Spiegel sowie Stauraum für Pflegeutensilien wie Zahnbürste oder Rasierapparat. Kostenpunkt: 599. Mit Warmwasser-Boiler steht das Möbel für 679 Euro in der Preisliste.


Die Küchenkiste wird inklusive Tisch mit verstellbarem Bein, Zwischenboden und gasbetriebenem Kartuschenkocher wird für 479 Euro geliefert. Eine Stauraum-Box mit 75 Zentimetern Höhe kommt auf 449 Euro. Einen kleinen Knüller für Kafffee-Liebhaber hat Euchenhofer auch im Angebot: Eine Buddybox mit einer Original-Illy-Espressomaschine (Aufpreis 279 Euro), die über einen 12 Volt/230 Volt- Spannungswandler betrieben werden kann.

Seine Einrichtungsstücke vertreibt Euchenhofer vorerst ausschließlich im Direktvertrieb, online und auf Messen. Vom Firmensitz in Wannweil aus werden die Produkte verschickt. Für den weiteren Ausbau der Produktpalette gibt es bereits Pläne. Etwa den „Doublebuddy“, doppelt so breit wie die bisherigen Module. Die Wasch-Box soll außerdem einen Sensor zur Erkennung des Wasserfüllstands bekommen, der per App über Smartphone oder Tablet den Fahrzeuglenker über die Füllstände informiert. Wasser sparen soll ein sensorgesteuerter Wasserhahn. In Planung sind außerdem ein Kühlschrank-Modul, ein weiteres mit Bier-Zapfanlage, ein Grill- und ein Sound-Modul. Geplant ist auch die Ausstattung der Buddyboxen mit Ladestation und Bluetooth-Anbindung.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Hersteller
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)