28.08.15

Konzeptfahrzeug Fiat Ducato 4x4 Expedition

Fiat präsentiert auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf das Konzeptfahrzeug Ducato 4x4 Expedition.

Fiat Ducato 4x4 Expedition

Es baut auf dem Kastenwagen mit langem Radstand und Hochdach auf. Als Antrieb dient ein Vierzylinder-Turbodiesel mit 110 kW / 150 PS Leistung, der seine Kraft permanent auf alle vier Räder überträgt. Die dazu nötige Technologie steuerte der französische Antriebsspezialist Dangel bei. Zusätzlich sorgen ein Sperrdifferenzial in der Hinterachse, erhöhte Bodenfreiheit, vergrößerte Spurweite und großformatige All-Terrain-Reifen (Format 275/45 R 16) dafür, dass der Ducato 4x4 Expedition auch im Gelände sicher vorwärtskommt.



Die Karosserie hat der italienische Ausrüstungsexperte Olmedo mit zahlreichen Offroad-Attributen versehen. So schützt eine Metallplatte den Motor, eine vorne angeschraubte Seilwinde steht für Notfälle parat und der stabile Dachträger kann auch als Aussichtsplattform genutzt werden, mehr als zweieinhalb Meter über dem Boden. Der Wohnbereich wurde von der Firma Tecnoform gestaltet. Neben zwei ausfahrbaren Bildschirmen und einem Soundsystem gibt es auch von oben zugängliche Einbaumöbel.

Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/dm)
Fotos: Auto-Medienportal.Net/Fiat

25.08.15

Minicamper VW Caddy Beach

Seit der Caddy in seiner neuesten, mittlerweile vierten Generation, auf dem Markt ist, heißt der kleinste Camper von Volkswagen nun nicht mehr Tramper, sondern Beach. Auch nach der Namensänderung bleibt er immer der Bonsai-Multivan. Der Marketingabteilung von VW lag der Name Tramper wohl zu weit weg vom California, den es – neben den Versionen Coast und Ocean – ja auch als Einstiegs-Modell Beach gibt. Da sollte jetzt wohl eine andere Modellbezeichnung etwas mehr Nähe zu den größeren und teureren Modellen schaffen.


Trotz des neuen Namens mit deutlichen Anklängen an Freizeit und Urlaub ist beim kompakten Reisemobil der Hannoveraner beinahe alles wie beim Vorgänger, dem Tramper, geblieben. Er ist ein Auto für die Freizeit, für den Wochenend-Trip zum Biken, Surfen oder Kiten, das so ganz nebenbei als vollwertiger Fünfsitzer auch wunderbar für den beruflichen oder privaten Einsatz im Alltag taugt. Viel ändern mussten die Hannoveraner schon deswegen nicht; weil sich am Grundkonzept des Caddy nichts geändert hat.

Alle Sitze umlegen, dann das Faltbett im Heck nach vorne über die Sitze ausklappen, fertig ist die 200 x 110 Zentimeter große Liegefläche. Für einen alleine ist die Liegefläche durchaus fürstlich, zu zweit ist es hilfreich, wenn man sich nicht gänzlich unsympathisch ist. Praktisch: Die Liegefläche des Bettes dient obendrein als Abdeckung des Kofferraums.



Beim Tramper stellte ein an die Matratze genähter Vorhang die Verdunkelung dar, was einigen Kunden dann doch etwas zu höhlenartig anmutete. Beim Beach übernehmen seitlich es jetzt Vorhänge mit eingenähten Magneten, die Insassen vor neugierigen Blicken zu schützen. Die Vorhänge haften an der Karosserie und sind mit einem Griff wieder abgenommen. Für die Frontscheibe gibt es eine Kapuzengardine, das Heckfenster verfügt über ein Rollo.

Rechts und links lassen sich seitlich im Heck Stofftaschen anclipsen. Sie nehmen Klamotten oder Waschzeug auf, lassen sich bequem Zuhause beladen und sorgen, im Wagen montiert, auch für Privatsphäre im Heckbett.


Stehhöhe gibt es auch im neuen Caddy Beach nicht. Ein Aufstelldach ist ab Werk nicht lieferbar. Dazu sind die Stückzahlen von ein paar Hundert Einheiten im Jahr nicht ausreichend für einen Großserienhersteller wie VW. Aber das optionale Camping-Paket (833 Euro) bietet neben zwei Faltstühlen, einem Tisch und einem Belüftungsgitter für die Schiebetür auch ein 2,3 x 2,0 m großes Zelt für die Heckklappe – mit Stehhöhe. Wer 987 Euro investiert, bekommt im Camping-Paket auch noch eine Kühlbox mitgeliefert. Einen Kocher darf sich der Beach-Besitzer im Camping-Zubehör aussuchen.

Was zeichnet den Caddy Beach sonst noch aus? Etwa solch nützliche Details wie eine Magnet- und eine Mini-Taschenlampe, eine Zusatzbeleuchtung im Fahrgastraum, ein Entlüftungshaken für das Schloss der Heckklappe und ein LED-Spot in der derselben, außerdem Fahrer- und Beifahrersitz mit klappbarer Lehne und Klapptischen für die Rücksitze.

Wie die anderen Versionen des Caddy gibt es auch den Beach in zwei Karosserielängen. Die kurze Version hat einen Radstand von 2681 Millimetern, der längere Caddy Maxi baut auf einem Radstand von 3006 Millimetern auf. Damit bietet der Maxi ein Plus von 47 Zentimetern Länge. Das langt, um hinten auf der Bettkante noch bequem sitzen zu können und ein doch deutlich besseres Raumgefühl zu genießen.


Äußerlich erkennbar ist der VW Caddy Beach als rollende Schlafgelegenheit lediglich an einer dezenten Dekorfolien-Beklebung mit Beach-Schriftzug. Wer völlig unauffällig mit seinem Mini-Camper unterwegs sein mag oder den Entfall der Beklebung. Und findet dafür in der Preisliste von VW einen dort selten zu sehenden Eintrag: Keine Kosten.


Beim Fahren ist der kompakte Hochdach-Van natürlich erheblich agiler als jedes „echte“ Reisemobil der Kategorie „Weißware“. Dafür sorgen auch die Motoren, die allesamt die Euro-6-Norm erfüllen und bei der Leistung eine Bandbreite von 75 PS bis 150 PS abdecken. Schade ist, dass VW – zumindest bisher – den traktionsfördernden Allradantrieb ausschließlich mit der 122-PS-Variante des Zweiliter-Diesel anbietet. Mit 300 Newtonmeter Drehmoment geht der zwar ganz ordentlich zur Sache, noch mehr Freude macht allerdings der leistungsstärkste Motor mit 150 PS.
Zum Strand oder an den Baggersee geht es mit dem Beach ab 22.366 Euro, wenn man den 1.2 TSI mit 84 PS als Motorisierung wählt. Der preiswerteste Diesel (mit 75 PS) startet bei 23.990 Euro. Für den VW Caddy Beach 2.0 TDI BMT 4Motion sind wenigstens 29.774 Euro fällig, für den Längenzuwachs beim Maxi verlangt VW weitere 2.160 Euro Aufschlag.

Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)
Fotos: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen/Stephan Lindloff

21.08.15

Caravan Salon 2015 - Die neuen Campingbusse und Kastenwagen

Campingbusse und ausgebaute Kastenwagen taugen nicht nur für den Urlaub oder den Kurztrip am Wochenende, sondern ebenso für die tägliche Fahrt ins Büro oder die Erledigung des Einkaufs am Wochenende und ersparen ihren Besitzern somit die Anschaffung eines Zweitwagens. Auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf (29.8. - 6.9.2015) zeigen die Hersteller ihre neuesten Entwicklungen, darunter etliche preisgünstige Einsteigermodelle.

Adria verpasst seinen Campingbussen zwei neue Möbel-Dekore: Den silbergrauen und mit weißen Klappen kombinierten Titan-Look und das warme Forest-Holzdekor. Zwei Modelle sind künftig gegen Aufpreis mit Warmwasserheizung zu bekommen, alle Modelle profitieren von einer komfortableren, ausziehbaren Sitzbank.

Bei Bürstner hat man das City Car auf Basis des beliebten Fiat Ducato wiederbelebt. Zum Marktstart ist zunächst nur ein Grundriss verfügbar, mit einem Querbett im Heck auf rund sechs Metern Gesamtlänge. Zum Frühjahr sollen zwei weitere Grundrisse hinzukommen, darunter ein Modell mit Einzelbetten auf 636 Zentimetern Länge.

Bürstner City Car



Die Marke Clever, die in Ungarn fertigen lässt, gehört zu Pössl und hat dort die Rolle des Herstellers günstiger, aber nicht unbedingt alltäglicher Ausbauten zugewiesen bekommen. Beim rund sechs Meter langen Modell Cleverly gibt es zum Startpreis von 29 990 Euro unter anderem den 130 PS-Motor des Fiat Ducato, obendrein Klimaanlage und einen Airbag für den Beifahrer. Mit 150 PS leistendem Motor, Metallic-Lack, Alufelgen, Lederlenkrad, einem 120 Liter fassenden Kraftstofftank und beheiztem Abwassertank ausgestattet, ist ein Campingbus bei Clever für 36 990 Euro zu haben.

Die Rapido-Gruppe schickt die Marke Dreamer ins Rennen um die Käufergunst. Die bietet neben den Standard-Grundrissen auch recht originelle, einfallsreiche Varianten.

Fords Reisemobil, den Nugget, gibt es jetzt auch mit Aufstelldach. Der Preisvorteil gegenüber dem Modell mit Hochdach liegt bei rund 1500 Euro. In der Höhe spart man gegenüber dem Hochdach-Nugget (Liegefläche 210 x 141 cm) zwar 74 Zentimeter ein, mit einer Gesamthöhe von 206 Zentimeter bleiben für den Aufstelldach-Transit aber die meisten (Tief-)Garagen dennoch tabu.

Ford Nugget


Relativ spät ist Hobby, der große Wohnwagen-Hersteller aus dem Norden, in das Segment der Camping-Busse eingestiegen. Erst im vergangenen Jahr präsentierten die Schleswig-Holsteiner ihre ausgebauten Kastenwagen unter der Modellbezeichnung Vantana. Den Einstieg bildet das 541 Zentimeter lange Modell K55 zum Preis von 39 850 Euro. Darüber sind zwei Modelle mit sechs Meter Länge angesiedelt, größtes Fahrzeug ist der 636 Zentimeter lange K65. Den gibt es sowohl mit Einzelbetten als auch in der Version K65T mit einem Querbett zum Preis von 42 900 Euro.

Hobby Ventana


Ein Querbett im Heck hat auch der Ayers Rock von Hymer, der es auf eine Gesamtlänge von 541 Zentimetern bringt. Dazu gibt es zum Preis ab 44 900 Euro ein kompaktes Bad mit Cassetten-WC. Optional ist ein Aufstelldach mit Dachbett zu bekommen.

Karmann frischt seine drei Modelle der Einsteiger-Baureihe Davis Jump mit einem Möbelbau in zweifarbigem Design optisch auf. Der Einstiegspreis liegt für den kurzen 540er bei 34 990 Euro. Ebenfalls neu bei Karmann ist der Dexter Go 540 mit Querbett. Er basiert auf dem Renault Master.

Karmann Dexter Go 540


Bei Knaus ergänzt künftig ein Grundriss mit Längsbett die Baureihe Box-Life. Das rund 45 000 Euro teure Modell kann mit einem optional erhältlichen elektischen Hubbett in ein Mobil mit vier Schlafplätzen verwandelt werden.

Als Zweitmarke hat Carthago den Markennamen Malibu etabliert. In vier Varianten gibt es den Malibu Van zu Preisen ab 42 490 Euro. Pfiffig gemacht ist das Bad mit Schiebetür und aus dem Sanitärabteil herausschwenkbarer Toilette. Dieser Kniff macht eine relativ große Duschkabine möglich.

Malibu Van


Bei Mercedes-Benz sind die V-Klasse-Modelle Activity und Marco Polo ab sofort mit Euro-6-Antriebsaggregaten lieferbar. Der Activity (ab 39 913 Euro) ist eine Freizeit-taugliche Großraum-Limousine, bei der die Rückbank zur Liegefläche umgeklappt werden kann. Der Marco Polo (ab 55 787 Euro) bietet hingegen eine komplette Einrichtung, die neben der Sitz-Liegebank eine Möbelzeile aufweist. Beiden Fahrzeugen gemeinsam sind die Karosserie und das Aufstelldach.



Die Kastenwagen von Pilote werden unter dem Namen Foxy Van angeboten. Neu ist eine 5,41 Meter kurze Version, der 540 G mit im Heck angeordneten Querbett. Im Sanitärabteil gibt es lediglich Dusche und WC, die Spüle dient auch als Waschbecken. Preis: ab 39 172 Euro.

Platzhirsch Pössl ruft mit Roadcar eine eigene, neue Marke ins Leben. Die startet mit Kampfpreisen ab 29 999 Euro. Das Ziel dürfte klar sein: Den Wettbewerbern möglichst viele Marktanteile abjagen. Das könnte durchaus klappen, denn gefertigt werden die Fahrzeuge im Werk Capron in Sachsen, wo beispielsweise auch die Mobile von Carado und Sunlight gebaut werden.

Bei Reimo aus Egelsbach setzt man, anders als manche Wettbewerber, nicht nur auf den neuen VW T6. Zugpferd in Düsseldorf wird der Trio Style auf Basis des Mercedes-Benz Vito sein, der mit geschlossenem Aufstelldach noch unter zwei Metern Höhe bleiben soll. Weiteres Fahrzeug ist der Trio Style auf Basis des Renault Trafic.

Bei La Strada hat man den Avanti M zum Grundpreis von 44 420 Euro wieder ins Programm genommen. Überarbeitet haben die Hessen ihren kleinsten Kastenwagen auf Basis des Mercedes Sprinter, den Regent S. Er bekam neue, optisch ansprechendere Verbreiterungen am Heck. Die „dicken Backen“ machen ein Querbett von 198 Zentimeter Länge möglich. Preis: ab 61 083 Euro. Optional gibt es den Regent S auch mit Allradantrieb.

La Strada Avanti M


Spacecamper aus Darmstadt wird mit seinen drei Modellen Classic, Light und Open in Düsseldorf antreten, jetzt auf der Basis des neuen VW T6. Eine überarbeitete Rückbank sowie eine verbesserte ausschwenkbare Küche sind die Highlights der Darmstädter.

Bei Van-Tourer basiert die Activ-Line künftig auf dem Peugeot Boxer. Damit einher geht eine Preissenkung. Im hart umkämpften Markt der ausgebauten Kastenwagen startet ein Van-Tourer 600 Activ jetzt zum Preis von 36 990 Euro. Auf dem Fiat Ducato basieren die Baureihen Comfort und Prime, die weiterhin angeboten werden. Neu ist der Van-Tourer 600 L, ein – wie der Name bereits vermuten lässt – sechs Meter langes Fahrzeug mit Einzelbetten.

Gleich zwei neue Modellreihen – der neue Caddy und der neue T6 – sorgen bei VW auch für frischen Wind bei dem Reisemobilen. Das kompakteste Modell der Hannoveraner ist der Caddy Beach, der den Tramper ablöst. Zwei Radstände und Allradantrieb sind verfügbar, außerdem Motoren, die mit Erdgas, Benzin oder Diesel betrieben werden können. Optional lieferbar sind Heckzelt, Kühlbox und Camping-Sitzgarnitur. Serienmäßig sind Stautaschen aus Stoff sowie ein Doppelbett im Heck. Ab 22 366 Euro kann man mit dem Caddy Beach zum Strand rollen.

VW Caddy Beach

Zwischen Beach und Ocean hat VW nun einen weiteren Campingbus des auf dem T6 basierenden California platziert: Den Coast. Geblieben sind auch in der neuesten Generation die Stärken des California, etwa beim simpel aufzustellenden Schlafdach. Beim Beach und Coast geschieht das per Hand, der Ocean erledigt Öffnen und Schließen auf Knopfdruck. Das Einstiegsmodell Beach ist eine Mischung aus siebensitzigem Pkw und Reisemobil. Liegeflächen gibt es im Schlafdach und unten, nach Wegklappen der Kopfstützen und Umklappen der Sitzbank. Bilder und ausführlicher Bericht über den T6 California: http://camping-bus.blogspot.de/2015/08/vw-t6-california.html

Die neue, mittlere Ausstattungslinie Coast kostet rund 7000 Euro mehr als der Beach und zeichnet sich durch ihre Möbelzeile in hellem Holzdekor aus. Die Küche bietet einen zweiflammigen Gaskocher und eine Edelstahl-Spüle, beide verbergen sich unter einer Abdeckung. Hinzu kommt eine 42 Liter fassende Kühlbox mit einem Einhängekorb.

Die Top-Version Ocean (vormals Comfortline) ist nochmals rund 7000 Euro teurer und bietet neben dem elektrohydraulischen Aufstelldach zusätzlich noch Doppelverglasung, Klimaautomatik sowie eine Standheizung.

Irmscher präsentiert in Kooperation mit der Reisemobilmanufaktur Schirner den Opel Vivaro „Free“. Das Fahrzeug verfügt über ein modulares Schienensystem, drehbare Vordersitze, einen Tisch in der Mitte und Velour-Boden. Die Innenaustattung ist mit Leder und Ziernähten besonders hochwertig. Optional sind für den Vivaro Free unter anderem ein Aufstelldach, Unterfahrschutz und verschiedene Aluminiumfelgen erhältlich. Der Wagen wird von Irmscher und der Reisemobilmanufaktur Schirner als Umbau oder Komplettfahrzeug angeboten, kann aber auch bei teilnehmenden Opel-Händlern bezogen werden.

Opel Vivaro Free


Der Traditionshersteller Westfalia gehört ja bekanntermaßen seit 2010 zur französischen Rapido-Gruppe. Gleich zwei Modelle, der Kepler und der Jules Verne, wurden nun in Frankreich entwickelt, wo sie auch gebaut werden. Der Kepler basiert auf dem T6 mit langem Radstand, der Jules Verne baut auf dem Mercedes-Benz Vito auf. Beide verfügen über einen ähnlichen Grundriss mit mittig angeordneter L-Sitzgruppe, Küchenzeile auf der Beifahrerseite und per Gasboiler erzeugter Versorgung mit Warmwasser. Obendrein ist in beiden Modellen ein Cassetten-WC an Bord.

Neu ist auch der sechs Meter lange Amundsen 600 E auf Fiat Ducato. Die beiden Betten können einzeln oder als großes Doppelbett genutzt werden. Ein Bad, eine Küchenzeile sowie ein Dinette gehören ebenfalls zur Ausstattung. Der Grundpreis beträgt 43 485 Euro.

Amundsen 600 E



Eine Besonderheit kommt von der kleinen Manufaktur Zooom. Unter dem Arbeitstitel „Wattindianer“ hat Firmenchef Thomas Hermann-Huber einen voll elektrisch angetriebenen Campingbus auf die Räder gestellt. Basis ist der Nissan e-NV 200, den Zooom bereits – konventionell mit Verbrennungsmotor angetrieben – als „Stadindianer“ anbietet.

Text: Auto-Medienportal.net (ampnet/gp)
Fotos: Auto-Medienportal.net / Hersteller

11.08.15

Minutenschnell zum Camper - QUQUQ nun auch mit der BusBox

Bereits seit einiger Zeit gibt es die KombiBox von QUQUQ, mit der man in Minutenschnelle aus einem Hochdach-Kombi ein Mini-Reisemobil machen kann. Jetzt kann man mit der BusBox auch einen Kleinbus oder Transporter im Handumdrehen in ein kompaktes Reisemobil verwandeln.

BusBox QUQUQ

Der Designer Ulrich Vielmetter aus Sprockhövel ist der kreative Kopf hinter QUQUQ (sprich: „Kuckuck") - und der BusBox. Sie vereint Küche, Bett und Stauraum in einer einzigen, kompakten Kiste. Ab damit in den Kofferraum, verzurren und das Mini-Wohnmobil für den Kurztrip oder die Urlaubsreise ist in weniger als einer Minute startklar.


Küche und Bett bilden ein Modul und können ohne weitere Einzelteile ganz fix in das Fahrzeug gestellt werden - fertig ist das kompakte Reisemobil.

Die QUQUQ BusBox ist durchdacht und praxistauglich: Mit einem Handgriff lässt sich die Liegefläche von 134 x 195 cm mit einer zehn cm starken Kaltschaum-Matratze über die Sitzbank hinweg schwenken, Füße ausklappen, fertig ist der Bettenbau. Die Beine des Betts sind höhenverstellbar und können so an verschiedene Basisfahrzeuge angepasst werden. Wird die Liegefläche während eines Kurztrips nicht benötigt, kann sie einfach von der Küchenbox  abgenommen werden.


Ohne Umbau ist die bordeigene Küche mit ihrem gasbetriebenen Zweiflamm-Kocher plus Windschutz, 20 Liter Frischwasser, Spülbecken, Abstell- und Arbeitsfläche und Stauraum jederzeit zugänglich und einsatzbereit. Im mittleren Staufach kann optional eine Kühlbox auf einem Teleskopauszug untergebracht werden. Zum Durchladen längerer Gegenstände - wie etwa Sportgerät -  lässt sich die Rückwand des mittigen Staufachs einfach demontieren.

Die QUQUQ BusBox passt in 35 verschiedene Fahrzeuge, darunter etwa in den Ford Transit, den Ford Tourneo Custom, den Iveco Daily, den Mercedes Sprinter, Vito und Viano, den Nissan Primastar, den Renault Master und Trafic, Opel Movano und Vivaro, den Toyota ProAce II, VW Bus T5 in den Versionen Multivan, Startline, Beach, Caravelle, Kombi und Transporter sowie in den VW Crafter.


 

Wer die Box zunächst einmal anschauen möchte, kann dies im Showroom im Köln-Mülheimer Hafen tun. Dort kann man auch  eine Box oder eine Box plus Fahrzeug mieten. Die ideale Möglichkeit für alle, welche die Box erst erst mal ausprobieren möchten (http://colognecamper.com/mieten).

Die BusBox ist für schlanke 2.790 Euro zu haben. Weitere Infos unter www.ququq.info.

QUQUQ ist auf dem Caravan Salon 2015 in Düsseldorf (28. August bis 6. September 2015) in Halle 05, Stand D20 zu finden. Dort wird eine BusBox in einem Opel Vivaro zu sehen sein, außerdem eine KombiBox für den Einsatz in Hochdach-Kombis.

Fotos: QUQUQ

Weitere Infos zur KombiBox unter : http://camper-stuebchen.blogspot.de/2015/08/minutenschnell-zum-camper-ququq-fur-bus.html

03.08.15

Der neue VW T6 California Campingbus - Beach, Coast und Ocean

Im Jahr 1988 kommt in Deutschland der erste offizielle Camper von VW auf den Markt, damals noch auf der Basis des kantig-kastigen T3 mit Heckmotor. Vom ersten California werden rund 22.000 Exemplare verkauft – die Version auf Basis des T4 bringt es auf 39 000 Einheiten, vom T5 California setzt Volkswagen über 50 000 Fahrzeugen ab. Jetzt steht der T6 als „Cali“ in den Startlöchern.

VW T6 California (v.l.): Ocean, Beach und Coast


Urlaub in den eigenen, rollenden vier Wänden, das bietet der California heute – je nach Ansprüchen und Geldbeutel – in drei verschiedenen Varianten. Es gibt das Einstiegsmodell Beach sowie als mittlere Ausstattungsvariante Coast und als luxuriöses Top-Modell den Ocean.

 VW T6 California Beach

Schon beim California Beach wird klar, dass Camping durchaus auch ohne viele Pferdestärken oder üppige Vollausstattung möglich ist. Für den Camper mit der 75 kW / 102 PS starken Dieselmotorisierung (der neben dem 84 PS Diesel zweitschwächsten Motorisierung im Angebot der Hannoveraner Nutzfahrzeugsparte), gekoppelt an ein fünfgängiges Schaltgetriebe, sind 43 542 Euro fällig. Die 102 Pferdchen unter der Haube reichen für einen Spitzengeschwindigkeit von knapp 160 km/h. Eine Berganfahrhilfe ist serienmäßig, mit 250 Newtonmetern Drehmoment ist der Beach – trotz einem Gewicht von 2.250 Kilogramm – nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag hinreichend flott unterwegs.




Schon in der Basis-Ausstattung sind beim Beach drehbare Sitze im Fahrerhaus mit an Bord, ebenso zwei Campingstühle, die in der Heckklappe verstaut werden, sowie ein Tisch. Der findet bei Nichtgebrauch in der Schiebetür seinen Platz. Außerdem sorgen Rollos und Vorhänge für Verdunkelung rundum. Durch das zusätzliche Gewicht der beiden Stühle und die deswegen notwendigen, kräftigen Dämpfer lässt sich die Heckklappe ein bisschen schwer schließen. Zum Jahresende will VW diesem Manko mit einer elektrischen Heckklappe, die auch in verschiedenen Höhen öffnet, abhelfen.


Geblieben sind auch in der neuesten Generation die Stärken des California, die etwa in seinem simpel aufzustellenden Schlafdach liegen. Beim Beach und Coast muss das per Hand geschehen, der Ocean erledigt Öffnen und Schließen auf Knopfdruck. Aber auch manuell klappt das alles ganz entspannt: zwei Sicherungshaken öffnen, zwei Verriegelungen lösen, die Liegefläche des 120 x 200 Zentimeter großen Dachbetts – und damit die Dachschale – nach oben drücken, und das war es dann auch schon. Wird das Bett nicht benötigt, bleibt die Liegefläche nach oben geklappt. Im Cali gibt es dann mehr als ausreichende Stehhöhe. Der Beach ist als Einsteigsmodell eine Mischung aus siebensitzigem Pkw und Reisemobil. Liegeflächen gibt es im Schlafdach – und unten, nach Wegklappen der Kopfstützen und Umklappen der Sitzbank.


Bei allen drei Baureihen nutzt VW jetzt für den Stoffbalg am Aufstelldach ein neues, besonders wasserabweisendes und pflegeleichtes Gewebe.

Zwei unterschiedliche „Grundrisse“ gibt es für den Beach, eine Zweier-Liegesitzbank mit Staufach und eine klappbare Dreier-Sitzbank. Verzichten muss man beim Beach auf die Möbelzeile mit Kühlschrank, Kocher und Spüle sowie Schrank- und Stauraum. Auch eine Heizung ist nicht an Bord, aber für rund 1700 Euro Aufpreis liefert VW eine programmierbare Luft-Standheizung. Die hält den Beach gut zwei Nächte lang warm, da sie ihre Energie aus einer zweiten Batterie bezieht. Mit weiteren Extras kann man den Preis des Beach noch mehr in die Höhe treiben. Gut 17 000 zusätzliche Euroskann man investieren, wenn man zum Beispiel Assistenz- und Sicherheitssysteme, Breitreifen und Alufelgen haben möchte. Sinnvoller ist das Geld vielleicht in einem starken Antriebsaggregat wie dem 150 kW / 204 PS starken Top-Motor 2.0 TDI BMT investiert. Der kann zudem mit dem Allradantrieb 4Motion kombiniert werden.

 VW T6 California Coast


Die neue, mittlere Ausstattungslinie Coast kostet rund 7000 Euro mehr als der Beach und zeichnet sich durch ihre Möbelzeile in hellem Holzdekor aus. Die Küche bietet einen zweiflammigen Gaskocher und eine Edelstahl-Spüle, beide verbergen sich unter einer Abdeckung. Hinzu kommt eine 42 Liter fassende Kühlbox mit einem Einhängekorb.

VW T6 California Coast
VW T6 California Coast
VW T6 California Coast

Die Top-Version Ocean (die vormals Comfortline hiess), nochmals rund 7000 Euro teurer, bietet neben dem elektrohydraulischen Aufstelldach (eine feine Sache übrigens), Doppelverglasung, eine Klimaautomatik sowie eine Standheizung. Bei Coast und Beach sind die Griffe der vorderen Stauschränke um sieben Zentimeter höher gelegt worden, so können sie jetzt auch bei gebautem Bett erreicht werden. Ebenfalls neu sind verbesserte Verdunkelungs-Rollos an Front und Heckscheibe sowie Strom sparende und dimmbare LED-Leuchten in der Heckklappe und am Dachbett.

VW T6 California Ocean

Ein netter und nützlicher Gag ist der multifunktionale Halter für den Fond, der am Küchenblock verschiebbar eingehängt werden kann. Er dient als Halter fürs Handy, für Becher oder Getränkeflaschen, fürs Handtuch oder den Aschenbecher. Ebenfalls praktisch, aber auch nicht gerade billig: Eine abnehmbare Kombination aus Taschenlampe und Nachtlicht, untergebracht am Fuße des Beifahrersitzes. Die 75 Euro teure Lampe wird in einem eigenen Slot geladen und haftet magnetisch an Metall. Ach ja, eine Außendusche gibt es jetzt für Coach und Ocean auch.

VW T6 California Ocean

Auf der Antriebsseite gibt es für die drei Reisemobil-Versionen des VW Bus die neuen TDI-Motoren mit einer Leistung von 62 kW / 84 PS bis 150 kW / 204 PS. Sie verfügen serienmäßig über eine Start-Stopp-Automatik. Obendrein ist ein 204 PS starker Turbobenziner zu haben, auch mit Sieben-Gang-DSG. Klar, dass auch die California-Modelle von den optionalen oder serienmäßigen Neuerungen der T6-Baureihe profitieren. Das gilt beim adaptiven Fahrwerk ebenso wie beim Infotainment und den verschiedenen Fahrerassistenzsystemen.

Ihre Markteinführung feiern die drei neuen California nach ihrer offiziellen Messepremiere am 28. August 2015 auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Die Preise starten bei 41 430 Euro für den California Beach mit 84-PS-Einstiegsdiesel. Für den California Ocean mit Sechs-Gang-Schaltung und dem stärksten Diesel ruft VW mindestens 68 371 Euro auf.


Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Text: Auto-Medienportal.Net(ampnet/gp)