01.11.17

Hundecamping - Dogscamper VW T6

Der Name ist Programm: Dogscamper sind gebaut für Hunde - oder besser gesagt, für reisefreudige Hundebesitzer. Im Januar diesen Jahres wurden die ersten Dogscamper aus Hagen auf Mercedes-Benz Vito Basis präsentiert. Jetzt gibt es die Reisebusse für die vierbeinigen Familienmitglieder auch auf Basis des VW T6. Verfügbar sind die Dogscamper mit kurzem wie mit langem Radstand, außerdem auch mit traktionsförderndem Allradantrieb.


Reisemobile sind für die schönste Zeit des Jahres, gemeinsam verbracht mit der geliebten Fellnase, eine echte Option. Schließlich ist Urlaub mit Hund in vielen Hotels oder Pensionen schwierig, oft gar unmöglich. Mit dem Dogscamper „Modular“ sieht das anders aus.

Denn Campen mit Hund wird mit den kompakten Vans auf Basis des VW Bus T6 zum echten Vergnügen. Einfach eine Hundebox in den Camper stellen war gestern. Martin Hemp ist der Chef von Dogscamper und der kreative Kopf hinter der neuen Marke. Außerdem ist der Hagener selbst Hundebesitzer und  weiß deshalb: „Ein Camper für Mensch und Hund muss deutlich mehr können als ein klassischer Campingbus“. 


Beispielsweise muss der Camper robust und pflegeleicht sein. Daher setzt man bei Dogscamper auf holzfreie und wasserfeste Bauweise des variablen und herausnehmbaren Möbelbaus. Die Möbelmodule sind aus Aluminium und Verbundwerkstoffen gefertigt und leicht demontierbar. Bei geringem Gewicht sind sie robust und pflegeleicht, korrosionsfrei und zudem extrem stabil. 

Ebenso wie die Sitze sind die herausnehmbaren Möbelmodule in einem speziellen Schienenboden befestigt und dort sicher verankert. Die Module erlauben nicht nur eine Nutzung des Dogscampers als Urlaubsmobil, sondern auch als Pkw (mit bis zu sechs Sitzen) oder Transporter. Je nach Bedarf und Anforderung lassen sich zusätzliche Module, wie etwa eine WC-Box, jederzeit schnell und einfach ergänzen. 


Herzstück des Dogscampers ist sein Vari-Modular-System. Es schafft einen sicheren Lebensraum für den mitreisenden Hund, während der Fahrt und im Stand. Dabei kann es mit Hund gerade mal schnell zum Einkauf um die Ecke, zum Gassi-Gehen oder in den Jahresurlaub gehen. Der Raum für den Hund lässt sich mit verschiedenen Gitterelementen, die in das Schienensystem am Fahrzeugboden eingesetzt und dort verankert werden, entsprechend seiner Größe flexibel anpassen, vom Yorkshire Terrier bis zum Landseer.

Beim VW T6 mit kurzem Radstand beträgt die maximale Grösse des nach Wunsch unterteilbaren Hunderaums 103 x 150 Zentimeter, auf Basis des langen Radstands sind Hunderäume mit bis zu maximal 103 x 200 Zentimeter realisierbar.

Die Minimum-Abmessungen liegen bei 49 x 50 cm bzw. 103 x 50 cm ( B x L). In Fahrtrichtung lassen sich im Raster 35 oder 50 cm Gitterelemente ansetzen. Daraus ergeben sich die Längen 50 / 85 / 100 / 135 / 150 cm beim kurzen Radstand, zusätzlich 185 / 200 cm beim langen Radstand.

Das Lieferprogramm von Dogscamper umfasst Rückwände in voller Fahrzeugbreite mit ein oder zwei Türen, Rückwände in halber Breite, verschiedene Seitenteile sowie passende Deckenelemente und Trenngitter zur Unterteilung. Der Dogscamper bietet so während der Fahrt unter dem hinteren Teil der Liegefläche Platz für den mitreisenden Vierbeiner. Denn alle realisierbaren Raumvarianten sind auf die untere Klappbett-Lösung und die Möbel im Dogscamper abgestimmt. So kann das Bett über dem Hunderaum jederzeit problemlos ausgeklappt und genutzt werden, obendrein lassen sich auch alle Möbeltüren öffnen. 

Auch bei montierter 103 x 200 cm Hundebox, die etwa 2/3 der Grundfläche des Fahrzeugs einnimmt, lassen sich alle Schränke öffnen. Auf den gedrehten Vordersitze können zwei Personen nebeneinander am Tisch sitzen und auch Kühlbox, Spülbecken und Kocher sind von vorne oder durch die zweite Schiebetür zugänglich.

Durch die unterschiedlichen Gitterelemente der renommierten Firma Kleinmetall lässt sich die Grösse des Hundeabteils problemlos und rasch variieren. So sind im Alltag bei mittlerer Raumgröße des Hundeabteils bis zu vier Sitzplätze realisierbar, selbst bei XXL-Größe verbleiben zwei Sitzplätze.

Das robuste und variable System genügt den Festigkeits-Anforderungen für den Tiertransport, es erlaubt so die sichere Unterbringung des Hundes während der Fahrt. Im Stand, etwa während des Aufenthaltes auf dem Camping- oder Stellplatz, macht eine zweite Tür zum Innenraum die Box zum ruhigen Rückzugsort für den mitreisenden Vierbeiner.


Hundefreundlich ist auch das Wassersystem, das optional mit Warmwasser-Boiler zu haben ist. Mittels Außendusche lassen sich beim Spaziergang dreckige gewordene Vierbeiner-Pfoten einfach außerhalb des Fahrzeugs reinigen. Passende Auskleidungen in Form von Planenwannen schützen den Innenraum zusätzlich vor Verschmutzung. Zudem werden als Zubehör beispielsweise Einstiegsrampen, ein ausrollbarer Kratzschutz für die Stoßstange sowie Sicherungsgurte angeboten. Komplettiert werden die hundefreundlichen Camper mit optional erhältichen Klimageräten, die den Hunderaum im Sommer temperieren und mit beheizbaren Hundedecken für die kalten Tage des Jahres.

Der Dogscamper erlaubt die Außennutzung der Küche durch einen herausnehmbaren Kocher sowie die von innen und außen nutzbare Kühlbox. Bei Bedarf lässt sich zudem eine zweite, tiefkühlfähige Kühlbox für Hundefutter, das der Kühlung bedarf, installieren.

Ein flexibles Stau- und Hängesystem mit Haken und Haltern sorgt für gut erreichbare Unterbringung von Hundeleine, Regenjacke, Handtuch, LED Leuchten, Kulturbeutel oder Wäscheleine. 

Der VW T6 ist mit Motoren von 75 bis 132 kW verfügbar, gekoppelt an ein leicht schaltendes 5- bzw. 6-Gang-Getriebe oder ein optionales DSG-Getriebe (ab 103 KW) mit automatisierten Schaltvorgängen. Die Fahrzeuge sind mit Frontantrieb oder optional als 4Motion mit Allrad und - gegen Aufpreis - mit Differenzialsperre hinten zu haben. Basisfahrzeuge sind die Kombis mit kurzem oder langem Radstand. Die Preisliste für einen Dogscamper startet bei 48.900 Euro (kurzer Radstand).





Weitere Infos: www.dogscamper.de

Fotos: Dogscamper

26.10.17

Abgefahren - Festivalbulli mit Zapfanlage und Dachterrasse

Was haben international bekannte Rockbands wie „Billy Talent“, „Anti-Flag“ und „Rise Against“ mit einem in Bochum hergestellten VW Campingbus zu tun? Sie alle waren Highlights des diesjährigen „Open Flair Festivals“ im beschaulichen Eschwege.


Peter Krawietz und Sebastian Hoffmann verwandeln in ihrer kleinen Bochumer Manufaktur „Discarvery“, jeden Tag VW Transporter und Kombis in hochwertige und individualisierte Reisemobile. Von der Nachrüstung einer Zweitbatterie bis hin zum fabrikneuen VW T6 mit Aufstelldach und Solaranlage reicht ihr Angebot.


Doch was macht man als Firmeninhaber, wenn man eigentlich gerne mal ein Fahrzeug bauen möchte, dass in dieser Form aber kein normaler Kunde bestellen würde? Ganz einfach: Man sucht sich jemanden der es doch tut. „Wir hatten einfach Lust mal ein Fahrzeug zu bauen, das anders ist als Alles, was wir bisher selber gebaut oder irgendwo gesehen haben.“, so Sebastian Hoffmann, einer der beiden Inhaber von „Discarvery“. Als perfekter Partner für dieses Projekt stellte sich der Veranstalter des „Open Flair Festivals“  aus Eschwege bei Kassel heraus. Nach einer lockeren Anfrage per Mail war er direkt Feuer und Flamme für die Idee eines Campingbusses in einer ganz speziellen „Open Flair Edition“



Als langjährige Besucher des Festivals war den beiden Firmengründern schon häufig aufgefallen, dass gerade auf diesem Festival sehr viele Besucher in Wohnmobilen und Campingbussen übernachten. „Außerdem ziert ein VW Bus jedes Jahr mindestens eines der offiziellen Festival-T-Shirts“ verrät uns Peter. „Das passte einfach perfekt“.

In etwa 300 Arbeitsstunden entstand ein einzigartiges Festivalmobil auf Basis eines metallic brauen VW T6 Kombis. „Natürlich wollten wir möglichst viele abgefahrene Features in dem Bus unterbringen. Dabei war uns aber extrem wichtig, dass der Bus zu 100% als echter Camper genutzt werden kann. Alles ist durchdacht und dafür gebaut, um benutzt zu werden“ betont Sebastian.


„Wir haben den Bus auf dem Festival nicht nur ausgestellt, sondern auch alle Funktionen auf Herz und Nieren  getestet“ ergänzt Peter. Das gilt nicht nur für die großzügige Dachterrasse aus feinen Bambusdielen, sondern auch für die im Heckauszug untergebrachte Zapfanlage, aus der während des Festivals reichlich selbstgebraute Bierspezialitäten gezapft wurden.
Die Beschallung des discarvery-Camps haben zwei an der Dachterrasse befestigte Außenlautsprecher übernommen, die von einer im Fahrzeug verbauten Endstufe mit Musik versorgt werden. „Die Soundanlage läuft über die im Fahrzeug verbaute Zweitbatterie und ist unabhängig von einem 230V Stromanschluss, so dass man mit dem Open Flair Bus jederzeit und überall spontan eine Party starten kann.

Blickt man durch die offene Schiebetür ins Innere des Campingbusses, fällt sofort die unkonventionelle Farbgestaltung der Einbaumöbel auf. „Es handelt sich um eine ganz neue, mattierte Möbeloberfläche mit besonders robusten Eigenschaften und einer extrem warmen Haptik. Und eine andere Farbwahl als ein rockiges Schwarz stand für uns nie zur Debatte“ erklärt Sebastian, der als gelernter Tischler und Holztechniker für den Möbelbau im Unternehmen verantwortlich ist.
Auch eine Höherlegung des Fahrwerks sowie die Umrüstung auf große, grobe Offroadreifen standen im Pflichtenheft und verhelfen dem Campingbus zu einem bulligen Auftritt. Und wer schon mal auf einem verregneten Festival war, weiß auch die praktischen Vorzüge eines geländegängigen Fahrzeugs zu schätzen.


Zukünftig wird der auffällige Festivalbus auf verschiedenen Messen und Veranstaltungen zu besichtigen sein. Unter anderem auf der „Reise + Camping“ im Februar in Essen.
Auch im befreundeten Autohaus Trompeter in Lünen Brambauer wird der Wagen eine Weile ausgestellt sein.

Einige Details des Showausbaus, wie z.B. das mattschwarze Möbeldesign, werden bald auch in den ausgebauten Campern von Discarvery zu bekommen sein. „Die Resonanz auf die neue Farbe und das neue Material ist einfach enorm und durchweg positiv. Warum sollten wir diese Kombination dann den Leuten vorenthalten?“

Weitere Infos direkt unter www.discarvery.de

18.01.17

Camping mit Hund - Dogscamper Modular

Für Camping mit Hund gibt es nun einen auch auf die Bedürfnisse des Vierbeines zugeschnittenen Campingbus. Die neue Marke Dogscamper (ein Ableger von Terracamper) präsentiert auf der CMT 2017 ihr erstes Modell, den Modular.

Dogscamper

Dogscamper-Chef Martin Hemp ist selbst Hundebesitzer und weiß, dass ein Campingvan für Mensch und Hund robuster und pflegeleichter sein sollte als das klassische Wohnmobil. Deshalb setzt Hemp bei seinem Dogscamper auf eine holzfreie und wasserfeste Bauweise des herausnehmbaren Möbelbaus. Die leicht demontierbaren Module werden aus Aluminium und Verbundwerkstoffen gefertigt. Sie sind bei geringem Gewicht robust und pflegeleicht, korrosionsfrei und stabil. Die herausnehmbaren Möbelmodule werden, ebenso wie die Sitze, in einem speziellen Schienenboden befestigt. Sie erlauben eine Nutzung des Dogscampers nicht nur als Urlaubsmobil, sondern auch als Pkw (mit bis zu sechs Sitzen) oder Transporter. Je nach Bedarf lassen sich zusätzliche Module, wie etwa eine WC-Box, jederzeit hinzuzufügen.


Herzstück des Dogscampers ist sein Vari-Modular-System. Es schafft einen sicheren Lebensraum für den mitreisenden Hund, egal ob es nur zum Einkauf um die Ecke oder in den Jahresurlaub geht. Mit verschiedenen Gitterelementen, die in das Schienensystem am Fahrzeugboden eingesetzt und dort verankert werden, lässt sich der Raum für den Hund entsprechend seiner Größe flexibel anpassen.

Das Lieferprogramm umfasst Rückwände in voller Fahrzeugbreite mit ein oder zwei Türen, Rückwände in halber Breite, verschiedene Seiten- sowie passende Deckenelemente und Trenngitter. Durch die unterschiedlichen Gitterelemente lässt sich die Größe des Hunderaums im Alltag und auf Reisen variieren.


Während der Fahrt bietet der Dogscamper beispielsweise unter dem hinteren Teil der Liegefläche – wie eine Hundebox – Platz für den Vierbeiner. Das System genügt den Festigkeits-Anforderungen für den Tiertransport. Im Stand, etwa während des Aufenthaltes auf dem Camping- oder Stellplatz, entsteht durch eine zweite Tür zum Innenraum ein ruhiger Rückzugsort.


Darüber hinaus erlaubt der Dogscamper die Außennutzung der Küche durch einen herausnehmbaren Kocher sowie die von innen und außen nutzbare Kühlbox. Bei Bedarf lässt sich zudem eine zweite, tiefkühlfähige Kühlbox installieren.

Auch das Wassersystem, wahlweise mit Warmwasser-Boiler zu haben, präsentiert sich hundefreundlich. Mit der Außendusche lassen sich dreckige Vierbeiner-Pfoten problemlos außerhalb des Fahrzeugs reinigen. Passende Planenwannen schützen den Innenraum zusätzlich vor Verschmutzung. Zudem werden als Zubehör beispielsweise Einstiegsrampen, ein ausrollbarer Kratzschutz für die Stoßstange sowie Sicherungsgurte angeboten.


Lieferbar ist der Dogscamper Modular auf Basis des Mercedes-Benz Vito Tourer (lang) oder des Volkswagen T6 Kombi (kurzer oder langer Radstand). Die Preise starten bei 49.900 Euro.

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Dogscamper
Text: Auto-Medienportal.Net (ampnet/gp)